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Russland stellt Strafverfahren gegen Hospizgründerin Lida Moniava ein

In Russland ist das Strafverfahren gegen die Hospizgründerin Lida Moniava eingestellt worden. Ihr war vorgeworfen worden, mit einem Beitrag über getötete ukrainische Zivilisten Falschinformationen über die Armee verbreitet zu haben.

Russland stellt Strafverfahren gegen Hospizgründerin Lida Moniava ein
Foto: 12019 · Pixabay
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Die russischen Behörden haben das Strafverfahren gegen die Hospizgründerin Lida Moniava eingestellt. Moniava war beschuldigt worden, mit einem Beitrag über ukrainische Zivilisten, die bei russischen Angriffen getötet worden seien, sogenannte Falschinformationen über die russische Armee verbreitet zu haben.

Moniava ist die Gründerin eines Kinderhospizes in Russland. Gegen sie war im Zusammenhang mit einem Beitrag in einem sozialen Netzwerk ein Strafverfahren eingeleitet worden. Der Vorwurf bezog sich auf die Darstellung der Folgen russischer Angriffe in der Ukraine. Welche konkreten rechtlichen Erwägungen zur Einstellung des Verfahrens geführt haben, wurde in den vorliegenden Informationen nicht mitgeteilt.

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Der Fall steht im Zusammenhang mit den in Russland geltenden Strafvorschriften zur Verbreitung angeblich falscher Informationen über die Streitkräfte. Diese Vorschriften werden von den russischen Behörden auch im Zusammenhang mit Äußerungen über den Krieg gegen die Ukraine angewandt. Im Fall Moniava richtete sich der Vorwurf nach den vorliegenden Angaben gegen eine Veröffentlichung über getötete ukrainische Zivilisten.

Weitere Einzelheiten zum Verfahren, zum Zeitpunkt der Einstellung oder zu möglichen Auflagen liegen bislang nicht vor. Ebenso ist nicht bekannt, ob die Einstellung mit einer formellen Entscheidung der Ermittlungsbehörden oder einer anderen rechtlichen Maßnahme verbunden war.

Die Einstellung beendet nach den vorliegenden Angaben das Strafverfahren gegen Moniava. Zu möglichen weiteren Konsequenzen für sie oder ihre Arbeit als Hospizgründerin wurden keine Informationen bekannt. Das berichtete zuerst The Moscow Times.

Kurz zusammengefasst

  • Die russischen Behörden haben das Strafverfahren gegen Hospizgründerin Lida Moniava eingestellt
  • Moniava wurde vorgeworfen, mit einem Beitrag über getötete ukrainische Zivilisten Falschinformationen über die Armee verbreitet zu haben
  • Welche rechtlichen Gründe zur Einstellung führten, wurde nicht mitgeteilt; weitere Verfahrensdetails sind unbekannt
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