In der Europäischen Union wächst die Abhängigkeit von Zuwanderern, um offene Stellen in wichtigen Branchen zu besetzen. Besonders betroffen sind Mangelberufe etwa in der Gastronomie und im Baugewerbe. Nach Einschätzung der vorliegenden Meldung dürfte sich diese Entwicklung künftig weiter verstärken.
Die Mitgliedstaaten stehen damit vor dem Problem, dass der Bedarf an Arbeitskräften in bestimmten Bereichen nicht ausreichend durch das vorhandene Arbeitskräfteangebot gedeckt werden kann. Beschäftigte aus dem Ausland übernehmen bereits heute eine wichtige Rolle, um den Betrieb in zahlreichen Unternehmen und Branchen sicherzustellen.
Besonders deutlich zeigt sich die angespannte Lage im Transportsektor. Allein bei den Lkw-Fahrern fehlen in Europa bereits rund eine halbe Million Arbeitskräfte. Genauere Angaben dazu, wie sich diese Zahl auf einzelne EU-Staaten oder die verschiedenen Branchen verteilt, liegen in der Meldung nicht vor.
Der Arbeitskräftemangel betrifft damit nicht nur einzelne Unternehmen, sondern zentrale Bereiche des Wirtschaftslebens. Gastronomie, Bau und Güterverkehr sind auf ausreichend Personal angewiesen, damit Dienstleistungen erbracht, Bauvorhaben umgesetzt und Waren transportiert werden können. Ohne Zuwanderer wäre die Versorgung mit Arbeitskräften in diesen Bereichen bereits heute erheblich schwieriger.
Die vorliegenden Informationen enthalten keine näheren Angaben zu konkreten politischen Maßnahmen, möglichen Herkunftsländern der Beschäftigten oder den Gründen für die erwartete Verschärfung. Fest steht nach der Meldung jedoch, dass die Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte für die europäischen Mangelberufe weiter zunehmen dürfte. Das berichtete zuerst die Kleine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Die EU ist zunehmend auf Zuwanderer angewiesen, um offene Stellen in Mangelberufen zu besetzen
- Besonders Gastronomie, Baugewerbe und Güterverkehr leiden unter fehlenden Arbeitskräften
- In Europa fehlen bereits rund eine halbe Million Lkw-Fahrer, und der Mangel dürfte weiter wachsen
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