Das Weiße Haus hat eine umstrittene Äußerung von US-Präsident Donald Trump zum möglichen Umgang mit einem nuklear bewaffneten Iran verteidigt. Trump hatte in diesem Zusammenhang ein Szenario angesprochen, in dem Iran Los Angeles und San Diego angreifen könnte. Die Regierung erklärte, der Präsident habe vor den Risiken eines nuklearen Irans warnen wollen.
Die Aussage löste politische Kritik aus. Gavin Newsom, Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien, bezeichnete Trumps Äußerungen als verstörend und aus seiner Sicht völlig abwegig. Los Angeles und San Diego gehören zu den größten Städten Kaliforniens.
Aus dem Weißen Haus hieß es dagegen, die Bemerkung müsse im Zusammenhang mit der Gefahr betrachtet werden, die von einem Iran mit Atomwaffen ausgehen könnte. Damit stellte die Regierung die Äußerung als Warnung vor den möglichen Folgen einer nuklearen Aufrüstung Irans dar.
Weitere Einzelheiten zum Anlass und zum genauen Wortlaut der Äußerung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Ebenso ist nicht bekannt, welche weiteren politischen Reaktionen es auf die Kontroverse gab. Fest steht lediglich, dass die Bemerkung öffentlich auf Kritik stieß und das Weiße Haus anschließend eine Einordnung zugunsten des Präsidenten lieferte.
Die Auseinandersetzung fällt in einen politischen Zusammenhang, in dem die möglichen Gefahren eines nuklearen Irans eine zentrale Rolle spielen. Das Weiße Haus nutzte diesen Kontext, um Trumps Aussage zu erklären und den Schwerpunkt auf das Risiko eines solchen Szenarios zu legen. Newsom bewertete die Wortwahl hingegen grundsätzlich anders und griff sie scharf an.
Das berichtete zuerst BBC World.
Kurz zusammengefasst
- Das Weiße Haus verteidigte Trumps Äußerung als Warnung vor den Risiken eines nuklear bewaffneten Irans
- Trump sprach ein Szenario an, in dem Iran Los Angeles und San Diego angreifen könnte
- Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom bezeichnete Trumps Äußerungen als verstörend und völlig abwegig
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