Drei Männer sollen im Vereinigten Königreich Journalisten überwacht und ausgespäht haben, um im Rahmen eines Plans „ernsthafte Gewalt“ gegen sie auszuüben. Das wurde am Dienstag vor einem britischen Gericht vorgetragen. Die Angeklagten müssen sich wegen Vorwürfen nach dem National Security Act verantworten.
Bei den Beschuldigten handelt es sich laut den Gerichtsangaben um Mostafa Sepahvand, 41, Farhad Javadi Manesh, 46, und Shapoor Qalehali Khani Noori, 57. Sie werden in dem Verfahren als mutmaßliche iranische Spione bezeichnet. Nähere Angaben zum Gerichtsort oder zu den betroffenen Journalisten lagen in der vorliegenden Meldung nicht vor.
Nach den im Gericht geschilderten Vorwürfen sollen die drei Männer Überwachungs- und Aufklärungsmaßnahmen gegen ihre Ziele durchgeführt haben. Die Angeklagten hätten dabei nicht bestritten, dass sie die Zielpersonen überwacht hätten. Ob sie die weitergehenden Vorwürfe einer geplanten schweren Gewalttat zurückweisen, wurde in der vorliegenden Information nicht ausgeführt.
Der National Security Act bildet die Grundlage der Anklagen. Genauere Angaben zu den einzelnen Tatvorwürfen, möglichen Beweismitteln oder dem weiteren Verlauf des Verfahrens liegen bislang nicht vor. Auch wurde nicht berichtet, dass es bereits zu einem Angriff auf die Journalisten gekommen sei.
Das berichtete zuerst The Guardian World. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Kurz zusammengefasst
- Drei Männer sollen in Großbritannien Journalisten überwacht haben, um im Rahmen eines Plans „ernsthafte Gewalt“ auszuüben
- Angeklagt sind Mostafa Sepahvand, Farhad Javadi Manesh und Shapoor Qalehali Khani Noori
- Die Vorwürfe stützen sich auf den National Security Act; für die Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung
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