US-Vizepräsident JD Vance sieht eine deutliche Verringerung der iranischen Kapazitäten zur nuklearen Anreicherung als Voraussetzung für ein Ende des seit sieben Monaten andauernden Krieges zwischen den USA und Iran. Das sagte Vance nach Angaben von Arab News in einem exklusiven Reuters-Interview in Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska.
Demnach verlangt Washington von Teheran eine „bedeutende“ Reduzierung seiner Anreicherungskapazität. Welche konkreten Schritte Iran dafür unternehmen müsste, wurde in den vorliegenden Angaben nicht näher ausgeführt. Auch genauere Einzelheiten zu den laufenden Verhandlungen liegen bislang nicht vor.
Vance spielt laut dem Bericht eine führende Rolle bei den Gesprächen über eine Beilegung des Konflikts. Der US-Vizepräsident gilt demnach als langjähriger Skeptiker eines militärischen Engagements der Vereinigten Staaten in ausländischen Kriegen. Im September habe er eine vorläufige Friedensvereinbarung vermittelt.
Gleichzeitig sei Washington nach den Angaben im Interview unsicher, wie Iran seine Entscheidungen in den Verhandlungen treffe. Weitere Informationen zu den beteiligten iranischen Stellen oder zum Stand der Gespräche wurden in der Meldung nicht genannt.
Das berichtete Arab News unter Berufung auf ein exklusives Interview der Nachrichtenagentur Reuters mit US-Vizepräsident JD Vance.
Kurz zusammengefasst
- JD Vance knüpft ein Ende des sieben Monate dauernden Krieges an deutlich weniger iranische Anreicherungskapazität
- Washington verlangt von Teheran eine „bedeutende“ Reduzierung, nennt aber keine konkreten Schritte
- Vance spielt laut Bericht eine führende Rolle in den Gesprächen, während Washington Irans Entscheidungswege unklar sind
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