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Starker El Niño verschärft Wassermangel und Ernährungsrisiken in Papua-Neuguinea

In Papua-Neuguinea trocknen Wasserquellen aus, Ernten fallen aus und Lebensmittelpreise steigen. Hintergrund ist ein ungewöhnlich starker El Niño, dessen Auswirkungen sich im Pazifik ausweiten könnten.

Starker El Niño verschärft Wassermangel und Ernährungsrisiken in Papua-Neuguinea
Foto: ThorstenF · Pixabay
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In Papua-Neuguinea verschärfen sich nach Angaben von UN News die Folgen eines außergewöhnlich starken El-Niño-Wettermusters. Wasserquellen trockneten aus, Ernten seien ausgefallen und die Preise für Lebensmittel stiegen. Die Entwicklung setzt demnach Monate vor dem Zeitpunkt ein, an dem die stärksten Auswirkungen auf die Landwirtschaft erwartet werden.

El Niño wird in dem Bericht als großräumiges Klimamuster beschrieben, das den Pazifikraum erfasst. Die Wassertemperaturen im Pazifik hätten bereits Werte erreicht, die über den entsprechenden Messungen während der historischen El-Niño-Ereignisse von 1997 und 2015 lägen. Wegen seiner außergewöhnlichen Stärke werde das aktuelle Ereignis von einigen Beobachtern als „Super-El Niño“ bezeichnet.

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Für die Bevölkerung in Papua-Neuguinea zeigt sich die Entwicklung zunächst vor allem bei der Wasserversorgung und in der Landwirtschaft. Wenn Wasserquellen versiegen, stehen den betroffenen Gemeinden weniger Ressourcen für den täglichen Bedarf zur Verfügung. Zugleich können ausbleibende oder geschädigte Ernten die Versorgung mit Lebensmitteln beeinträchtigen. Nach Angaben von UN News sind die Preise bereits gestiegen.

Damit verbinden sich nach dem Bericht auch humanitäre Risiken. Die Kombination aus knapperem Wasser, geringeren Erträgen und höheren Lebensmittelkosten kann die Ernährungssicherheit belasten. Wie viele Menschen betroffen sind, welche Regionen Papua-Neuguineas besonders stark unter der Entwicklung leiden und in welchem Umfang die Preise gestiegen sind, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Der Bericht verweist außerdem auf eine mögliche Ausweitung des Klimamusters über Papua-Neuguinea hinaus in die weitere Pazifikregion. Konkrete Auswirkungen auf einzelne andere Länder oder Gebiete werden in den vorliegenden Informationen jedoch nicht genannt. Auch genauere Angaben zur weiteren Entwicklung des El Niño und zum erwarteten Ausmaß der landwirtschaftlichen Schäden liegen bislang nicht vor.

Die derzeit beobachteten Folgen gelten demnach als frühe Warnzeichen. Besonders relevant ist dabei, dass die Belastungen bereits vor dem erwarteten Höhepunkt der landwirtschaftlichen Auswirkungen auftreten. Damit könnten sich die Schwierigkeiten bei Wasserversorgung und Nahrungsmittelzugang weiter verstärken, falls das Wettermuster anhält. Eine konkrete Prognose für die Dauer oder den weiteren Verlauf ist in der Meldung nicht enthalten.

Über die Entwicklung berichtete zuerst UN News.

Kurz zusammengefasst

  • Ein außergewöhnlich starker El Niño lässt in Papua-Neuguinea Wasserquellen austrocknen und Ernten ausfallen
  • Steigende Lebensmittelpreise, knappes Wasser und geringere Erträge gefährden laut UN News die Ernährungssicherheit
  • Die Belastungen treten Monate vor dem erwarteten Höhepunkt der landwirtschaftlichen Auswirkungen auf
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