Im Schweizer Kanton Wallis will die Polizei Aufrufe zu Schulprotesten und möglichen Schulblockaden unterbinden. Schülerinnen und Schülern, die entsprechende Beiträge weiterverbreiten, soll dabei mit Konsequenzen gedroht worden sein. Das Vorgehen stößt nach Angaben von SRF News selbst auf Kritik.
Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit Protesten in Frankreich. Welche konkreten Aufrufe im Wallis betroffen sind und wie die Polizei gegen deren Verbreitung vorgehen will, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben dazu, welche Konsequenzen den Schülerinnen und Schülern in Aussicht gestellt worden sein sollen, liegen bislang nicht vor.
Möglicher Komplize nach Schusswaffenangriff in Kanada in den USA festgenommen
07.10.2026Damit richtet sich das Vorgehen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht nur gegen mögliche Aktionen an Schulen, sondern auch gegen deren öffentliche Verbreitung. Die Kritik daran betrifft demnach insbesondere den Umgang der Polizei mit den Schülerinnen und Schülern, die entsprechende Aufrufe geteilt haben sollen.
Weitere Einzelheiten zu den Protesten, zur Reaktion der betroffenen Jugendlichen oder zu einer möglichen rechtlichen Grundlage der polizeilichen Ankündigung sind bislang nicht bekannt. Das berichtete zuerst SRF News Schweiz.
Kurz zusammengefasst
- Die Walliser Polizei will Aufrufe zu Schulprotesten und möglichen Schulblockaden unterbinden
- Schülerinnen und Schülern soll wegen des Weiterverbreitens solcher Beiträge mit Konsequenzen gedroht worden sein
- Das Vorgehen im Zusammenhang mit Protesten in Frankreich stößt laut SRF News auf Kritik
Kommentare (0)