Eine Sicherheitslücke in der Steuerung von Solaranlagen hätte nach einem Bericht von Zeit Online weitreichende Folgen für die deutsche Stromversorgung haben können. Demnach wäre es einem Hacker möglich gewesen, Hunderttausende Anlagen gleichzeitig abzuschalten und dadurch einen großflächigen Stromausfall auszulösen.
Der Bericht beschreibt damit ein Risiko für die Energieinfrastruktur in Deutschland. Solaranlagen sind in großer Zahl im Land installiert und können aus der Ferne gesteuert werden. Genauere Angaben dazu, welche technischen Systeme betroffen gewesen sein sollen, wie die Sicherheitslücke entdeckt wurde oder wie viele Anlagen tatsächlich gefährdet waren, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Mehrere IP-Adressen sollen Herkunft von Cyberangriffen verschleiert haben
07.10.2026Nach Angaben von Zeit Online kam es nicht zu einem solchen Angriff. Der mögliche Zugriff sei vielmehr von einem Hacker entdeckt worden, der die Lücke nicht für einen Schaden genutzt habe. Die Formulierung, Deutschland sei nur einen Knopfdruck von einem „Superblackout“ entfernt gewesen, beschreibt dabei das potenzielle Ausmaß eines koordinierten Abschaltvorgangs und nicht einen eingetretenen Stromausfall.
Der Vorgang macht nach der Darstellung der Quelle deutlich, welche Bedeutung der Absicherung digital steuerbarer Anlagen für die Stabilität der Energieversorgung hat. Ob und mit welchen Maßnahmen die Schwachstelle geschlossen wurde, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Das berichtete zuerst Zeit Online.
Kurz zusammengefasst
- Eine Sicherheitslücke hätte einem Hacker ermöglicht, Hunderttausende Solaranlagen gleichzeitig abzuschalten
- Ein koordinierter Abschaltvorgang hätte einen großflächigen Stromausfall in Deutschland auslösen können
- Laut Zeit Online wurde die Lücke entdeckt, aber nicht für einen Angriff genutzt; ein Stromausfall trat nicht ein
Kommentare (0)