Zecken kommen im Schweizer Kanton Graubünden offenbar auch in höheren Lagen vor als bislang angenommen. Darauf deuten mehr als 900 Rückmeldungen hin, die beim Schweizerischen Erdbebendienst eingegangen sind.
Die Angaben stammen aus einer Untersuchung zur Verbreitung der Tiere. Sie legen nahe, dass das Vorkommen von Zecken in den höher gelegenen Gebieten Graubündens bisher unterschätzt wurde. Genauere Informationen dazu, aus welchen Regionen die einzelnen Rückmeldungen stammen oder wie die Tiere dort festgestellt wurden, liegen in den vorliegenden Angaben nicht vor.
Zecken können für die öffentliche Gesundheit relevant sein, weil sie Krankheiten übertragen können. Konkrete Angaben zu möglichen Erkrankungen, zur Zahl betroffener Menschen oder zu weiteren gesundheitlichen Folgen enthält die Meldung jedoch nicht.
Die Untersuchung bezieht sich auf den Kanton Graubünden in der Schweiz. Das berichtete zuerst SRF News Schweiz.
Kurz zusammengefasst
- Mehr als 900 Rückmeldungen deuten auf Zecken in höheren Lagen Graubündens hin
- Die Untersuchung legt nahe, dass das Vorkommen der Tiere dort bisher unterschätzt wurde
- Zecken können Krankheiten übertragen, doch konkrete Gesundheitsfolgen nennt die Meldung nicht
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