Die Europäische Union will bei Gesprächen in China Fortschritte im Umgang mit günstigen Importen chinesischer Hybrid-Elektroautos erzielen. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und sein Verhandlungsteam reisen dafür zu zweitägigen Gesprächen nach China. Ziel ist nach Angaben aus dem Umfeld der Verhandlungen eine Einigung über Maßnahmen, die den wachsenden Handelsüberschuss zugunsten Chinas begrenzen könnten.
Die Gespräche sollen am Donnerstag beginnen und bis zum späten Freitag fortgesetzt werden. Den EU-Unterhändlern geht es insbesondere um die Exporte preisgünstiger Hybridfahrzeuge nach Europa. Genauere Angaben dazu, welche konkreten Maßnahmen oder Vereinbarungen diskutiert werden, liegen bislang nicht vor.
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07.10.2026Der Besuch findet vor dem Hintergrund zunehmend harter Forderungen einzelner EU-Mitgliedstaaten statt. Nach Angaben der Quelle habe sich die Stimmung in den Handelsgesprächen verändert, da die Mitgliedstaaten einen stärkeren Schutz vor chinesischen Importen verlangten. Die Verhandlungen könnten damit entscheidend dafür sein, ob die EU und China eine gemeinsame Lösung für den Konflikt über Elektrofahrzeuge finden.
Im Mittelpunkt steht außerdem der hohe Handelsüberschuss Chinas. Die Quelle beziffert ihn auf etwa eine Milliarde britische Pfund pro Tag. Die EU will demnach erreichen, dass das Ungleichgewicht im Handel nicht weiter durch steigende chinesische Fahrzeugexporte nach Europa verstärkt wird.
Die Reise von Šefčovič und seinem Team ist als intensive Verhandlungsrunde angelegt. Die Gespräche sollen bis unmittelbar vor dem geplanten Abschluss geführt werden. Ob dabei eine Einigung erzielt werden kann, ist derzeit offen. The Guardian World berichtete zuerst über die bevorstehenden Verhandlungen.
Kurz zusammengefasst
- EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič reist zu zweitägigen Gesprächen nach China
- Die EU will den Export günstiger chinesischer Hybridautos nach Europa begrenzen
- Die Verhandlungen sollen den chinesischen Handelsüberschuss von etwa einer Milliarde Pfund täglich verringern
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