Österreich sieht sich nach Angaben des neuen Generalstabschefs Harald Vodosek täglich einer großen Zahl von Angriffen auf seine digitale Infrastruktur ausgesetzt. Demnach würden pro Tag rund 100.000 Angriffe auf österreichische Server registriert. Vodosek warnt zugleich vor hybriden Attacken, die sich sowohl gegen das Bundesheer als auch gegen kritische Infrastruktur richteten.
Die Angaben ordnen die Bedrohung in einen sicherheitspolitischen Zusammenhang ein, in dem digitale Angriffe neben weiteren Formen hybrider Einflussnahme eine Rolle spielen. Genauere Informationen zu den Urhebern, den konkreten Zielen oder möglichen Schäden der genannten Angriffe liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Auch ist daraus nicht ersichtlich, wie viele der registrierten Vorgänge als erfolgreich oder besonders schwerwiegend eingestuft werden.
Vodosek äußerte sich außerdem zum Verteidigungsbudget. Trotz Abstrichen sehe er dieses nach Angaben der Meldung grundsätzlich auf Kurs. Weitere Einzelheiten zur Höhe des Budgets, zu den geplanten Kürzungen oder zu deren Auswirkungen auf die Abwehr digitaler und hybrider Bedrohungen wurden nicht genannt.
Die Warnung fällt in die Zuständigkeit des österreichischen Bundesheeres, das neben seinen klassischen Aufgaben auch mit dem Schutz sicherheitsrelevanter Strukturen befasst ist. Welche konkreten Maßnahmen aus den genannten Angriffszahlen folgen sollen, bleibt offen. Das berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- Österreich registriert laut Generalstabschef Harald Vodosek täglich rund 100.000 Angriffe auf seine Server
- Vodosek warnt vor hybriden Attacken gegen das Bundesheer und kritische Infrastruktur
- Trotz Abstrichen sieht Vodosek das österreichische Verteidigungsbudget grundsätzlich auf Kurs
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