Ein Funktionär der steirischen Jugendorganisation der FPÖ soll in sozialen Medien antisemitische und islamophobe Beiträge mit „Gefällt mir“ markiert haben. Die Interaktionen seien öffentlich sichtbar gewesen. Der Mann ist trotz seines Engagements in der Organisation nach eigenen Angaben nicht als Politiker zu verstehen.
Bei den beanstandeten Inhalten soll es sich um Beiträge mit antisemitischen und islamophoben Aussagen handeln. Genauere Angaben zu den einzelnen Postings, ihrem Inhalt oder dem Zeitpunkt der Interaktionen liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Ebenfalls ist daraus nicht ersichtlich, ob die Beiträge inzwischen gelöscht wurden oder ob die Organisation Konsequenzen angekündigt hat.
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07.10.2026Der Funktionär habe den Angaben zufolge erklärt, sein Auftreten beziehungsweise sein Engagement habe keine Außenwirkung. Damit stellt er offenbar einen Zusammenhang zwischen seinen Aktivitäten in der Jugendorganisation und einer öffentlichen politischen Funktion infrage. Weitere Stellungnahmen des Betroffenen oder der FPÖ werden in der vorliegenden Information nicht genannt.
Die Affäre betrifft einen Funktionär des Rings Freiheitlicher Jugend in der Steiermark. Die Organisation ist die Jugendorganisation der Freiheitlichen Partei Österreichs. Ob und in welcher Form der Fall innerhalb der Organisation geprüft wird, bleibt zunächst offen. Das berichtete zuerst die Kleine Zeitung. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Kurz zusammengefasst
- Ein steirischer RFJ-Funktionär soll antisemitische und islamophobe Beiträge in sozialen Medien mit „Gefällt mir“ markiert haben
- Die Interaktionen waren öffentlich sichtbar; ob die Beiträge gelöscht wurden, ist laut Meldung unklar
- Der Mann sieht sein Engagement offenbar nicht als politische Tätigkeit; mögliche Konsequenzen der Organisation sind offen
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