Für mehr als 137.000 Schülerinnen und Schüler in den Konfliktgebieten des Jemen ist der Zugang zu Bildung verloren gegangen. Besonders vertriebene Kinder hoffen darauf, wieder zur Schule gehen zu können. Die Unterbrechung des Unterrichts verschärft eine ohnehin schwere Bildungskrise im Land.
Die betroffenen Kinder leben in Regionen, die vom Konflikt geprägt sind. Nach den vorliegenden Angaben können sie dort derzeit nicht am Schulunterricht teilnehmen. Wie viele Schulen konkret betroffen sind und wie lange die Einschränkungen bereits andauern, ist nicht bekannt.
Für vertriebene Kinder bedeutet der fehlende Zugang zur Schule eine zusätzliche Belastung. Ihre Rückkehr in den Unterricht bleibt nach den verfügbaren Informationen ein Wunsch. Angaben dazu, ob und wann der Schulbetrieb in den betroffenen Gebieten wieder aufgenommen werden kann, liegen bislang nicht vor.
Die Entwicklung trifft das jemenitische Bildungssystem in einer ohnehin angespannten Lage. Der Verlust des Zugangs zu Bildung betrifft mehr als 137.000 Schülerinnen und Schüler und vertieft damit die bestehende Krise im Schulwesen. Weitere Einzelheiten zu den Ursachen und den Folgen für einzelne Regionen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Über die Situation berichtete Al Jazeera English.
Kurz zusammengefasst
- Mehr als 137.000 Schülerinnen und Schüler in jemenitischen Konfliktgebieten können derzeit nicht am Unterricht teilnehmen
- Besonders vertriebene Kinder hoffen auf eine Rückkehr in die Schule, doch Zeitpunkt und Bedingungen sind offen
- Der Unterrichtsausfall verschärft die ohnehin schwere Bildungskrise im Jemen
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