Der CDU-Politiker teilte mit, dass er seine Klage beim Verwaltungsgericht Chemnitz am Mittwochmorgen zurückgenommen habe, berichtete t-online.
Voigt sagte, als Ministerpräsident müsse seine Aufmerksamkeit den Bürgerinnen und Bürgern gelten. Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen. Ein Rechtsstreit erfordere jedoch Zeit, Energie und Aufmerksamkeit, erklärte Voigt.
Die Technische Universität Chemnitz hatte Voigt die Doktorwürde entzogen und seinen Widerspruch dagegen abgelehnt. Der 49-Jährige hatte daraufhin Klage eingereicht. Wegen der Vorwürfe rund um seine Dissertation steht er seit Monaten unter politischem Druck.
Die AfD-Fraktion beantragte bereits zweimal ein konstruktives Misstrauensvotum; beide Anträge scheiterten. Die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit gilt als unwahrscheinlich.
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