Bildungsminister Christoph Wiederkehr sagte vor dem Ministerrat, dass die schriftliche und mündliche Reifeprüfung künftig jeweils zu 30 Prozent in die Maturanote einfließen sollen, berichtete der KURIER. Die Zeugnisnote werde weiterhin berücksichtigt. Auch bei sehr guten Jahresnoten müsse bei der Matura eine Leistung erbracht werden.
Abschließende Arbeiten sollen weiterhin freiwillig anstelle einer mündlichen Prüfung angeboten werden. Die entsprechende Regelung wäre heuer ausgelaufen.
Der Ministerrat beschloss außerdem, kostengünstige Laptops künftig erst ab der sechsten statt der fünften Schulstufe auszugeben. Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll sagte, dies sei Teil von Initiativen für eine analoge Kindheit. Hochschulen müssen künftig Schutzkonzepte gegen Gewalt an Frauen in ihren Satzungen festschreiben. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner zufolge soll es Hilfestellungen für Opfer und Sanktionsmöglichkeiten für Täter geben.
Kurz zusammengefasst
- Schriftliche und mündliche Reifeprüfung sollen künftig jeweils 30 Prozent der Maturanote ausmachen
- Abschließende Arbeiten bleiben freiwillig als Ersatz für eine mündliche Prüfung möglich
- Kostengünstige Laptops sollen künftig erst ab der sechsten statt der fünften Schulstufe ausgegeben werden
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