Auf Beschäftigte mit hohen Einkommen kommen 2027 höhere Sozialabgaben zu. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch die jährliche Anpassung der Gehaltsgrenzen, bis zu denen Sozialbeiträge erhoben werden, wie WELT berichtete.
Weil auch der Arbeitgeberanteil steigt, erhöht sich die Belastung für einen solchen Arbeitsplatz um gut 200 Euro im Monat.
Dabei wird ein Zusatzbeitrag der Krankenkasse von 2,9 Prozent zugrunde gelegt. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen zahlen in diesem Fall rund 203 Euro mehr im Monat.
Die Beitragsgrenze der Pflegeversicherung soll ebenfalls auf 6375 Euro steigen.
Nach Angaben des Arbeitsministeriums ändert sich für die überwiegende Mehrheit nichts. Diesmal sollen die Grenzen in der Kranken- und Pflegeversicherung zusätzlich über die Lohnentwicklung hinaus angehoben werden, um Finanzierungslücken zu füllen.
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