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Deutsche Flughäfen nehmen neue Drohnenortung in Betrieb

An Flughäfen in Stuttgart und Hamburg sind neue Systeme zur Drohnendetektion gestartet. Sie sollen Flugobjekte früher erkennen, doch kleine Drohnen und die Abwehr stellen weiterhin Probleme dar.

Deutsche Flughäfen nehmen neue Drohnenortung in Betrieb
SymbolbildFoto: WayneJackson · Pixabay
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung

An den Flughäfen Stuttgart und Hamburg sind am Montag neue Systeme zur Erkennung von Drohnen in Betrieb genommen worden. Fünf weitere deutsche Flughäfen sind bereits ausgestattet. Das berichtete t-online.

Die Maßnahmen folgen auf einen Vorfall im August am Leipziger Flughafen. Dort entdeckte ein Busfahrer eine mit Sprengstoff bestückte Drohne, sicherte sie mit dem Fuß und verständigte das Sicherheitspersonal. Zuvor war das Fluggerät über das Flughafengelände geflogen, ohne bemerkt zu werden.

Die Systeme sollen Drohnen künftig bereits im Anflug auf die Flughäfen registrieren. Bei Bedarf sollen die Fluggeräte auch eliminiert werden können. An den 15 internationalen deutschen Flughäfen wurden allein im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 166 Drohnen gesichtet. In der Regel hätten Piloten die Fluggeräte beim Landeanflug entdeckt. Meldungen seien auch von Flughafenpersonal, der Polizei und Bürgern gekommen. Teilweise seien lediglich einzelne Lichter gesehen worden.

Sicherheitsexperte Manuel Atug sagte, die Systeme böten deshalb keinen umfassenden Schutz. Mit einem Detektionssystem könne man nur erkennen, was ausdrücklich abgedeckt werde.

Bei den derzeit installierten Anlagen handelt es sich zunächst um Übergangslösungen. Eine vollständige Umrüstung der Flughäfen soll im Januar erfolgen. Atug bezeichnete die Technik als noch nicht voll ausgereift, weil sie relativ neu sei.

Das Verkehrsministerium arbeitet beim Ausbau mit dem Innenministerium zusammen. Rund um die Flughäfen werden Sendemasten mit Sensoren installiert. Sie sollen erkennen, ob und wo ein Flugobjekt fliegt. Die Position wird an ein Lagezentrum übermittelt. Dort kann anhand von Angaben wie Geschwindigkeit und Standort entschieden werden, wie zu reagieren ist. Erstmals sollen dabei auch Drohnen im An- und Abflugbereich frühzeitig erfasst werden.

Ob alle Flughäfen dieselbe Technik einsetzen, ist offen.

Für den Betrieb der Systeme ist die Deutsche Flugsicherung zuständig.

Die DFS darf selbst keine Abwehrmaßnahmen einleiten. Auf dem Flughafengelände ist dafür die Bundespolizei zuständig, außerhalb des Geländes im Anflugbereich die jeweilige Landespolizei. Beide können die Bundeswehr um Unterstützung bitten. Zugleich verwies er auf Risiken und mögliche Kollateralschäden.

Atug forderte klarere Zuständigkeiten und Meldeketten innerhalb des Polizeiapparats. Es gebe bislang keine ausreichende Klärung der Abläufe.

Kurz zusammengefasst

  • An den Flughäfen Stuttgart und Hamburg sind neue Drohnenortungssysteme in Betrieb; fünf weitere deutsche Flughäfen sind bereits ausgestattet
  • An 15 internationalen deutschen Flughäfen wurden im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 166 Drohnen gesichtet
  • Die Anlagen sind vorerst Übergangslösungen; Experten kritisieren fehlenden umfassenden Schutz und ungeklärte Zuständigkeiten
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