Bei den Männern waren es 23 Prozent, wie die Salzburger Nachrichten berichteten.
17 Prozent seien derzeit nicht zufrieden. Der Pharmakonzern Sandoz lässt den Austrian Health Report seit 2022 beim IFES erstellen.
Bei den positiven Bewertungen zeigt sich ebenfalls ein Unterschied zwischen den Geschlechtern. 56 Prozent der Männer seien mit dem Gesundheitssystem zufrieden oder sehr zufrieden, bei den Frauen seien es 41 Prozent. 42 Prozent der Österreicherinnen bewerteten ihre Zufriedenheit mit teils-teils. Mehr als ein Drittel der Frauen gab außerdem an, Schmerzen oder Symptome seien als psychisch oder psychosomatisch abgetan worden. Bei den Männern lag dieser Anteil bei 15 Prozent.
Das sei eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei Männern seien das Wissen über Gesundheit und die Wahrnehmung eigener Symptome weniger ausgeprägt. Drei Viertel der Suizidtoten seien Männer, sagte Czypionka. 39 Prozent der über 60-Jährigen beschrieben ihren psychischen Gesundheitszustand als sehr gut, bei den bis 29-Jährigen waren es 20 Prozent. Haid sagte, der achtsamere Umgang mit psychischer Gesundheit sei zwar positiv. Die unsicher gewordene Welt wirke sich auf jüngere Menschen aber stärker aus als auf ältere Generationen.
Zusätzliche Belastungen sieht Haid beim sogenannten mental load im Haushalt. Bei den Männern mit Partnerinnen sehen sich 21 Prozent für die Pflege und 44 Prozent für Gesundheitsfragen zuständig.
Kurz zusammengefasst
- Nur 41 Prozent der Frauen sind mit dem Gesundheitssystem zufrieden oder sehr zufrieden, bei Männern sind es 56 Prozent
- Mehr als ein Drittel der Frauen fühlte sich mit Schmerzen oder Symptomen als psychisch oder psychosomatisch abgetan
- Unter Männern mit Partnerinnen sehen sich 21 Prozent für Pflege und 44 Prozent für Gesundheitsfragen zuständig
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