Im Kanton Graubünden sind im ersten Monat der Wolfsregulierung 17 Wölfe erlegt worden. Sieben Tiere schossen autorisierte Jägerinnen und Jäger, zehn weitere Wildhüter, wie SRF News Schweiz berichtet.
Die autorisierten Jäger handeln aufgrund einer besonderen Bewilligung und nicht im Rahmen der gewöhnlichen Jagd. Sie dürfen nur Wölfe schießen, die von einer Abschussverfügung erfasst sind.
In Graubünden wurde in diesem Jahr in 18 Wolfsrudeln Nachwuchs festgestellt. Bis Ende Januar sollen damit insgesamt 61 Wölfe geschossen werden.
Arno Puorger, Abteilungsleiter «Grossraubtiere» beim Kanton Graubünden, sagte, in praktisch allen Regionen gebe es inzwischen Wolfsrudel. Für fast so viele Rudel bestünden Bewilligungen zur Regulierung.
Auch in anderen Kantonen wurden Wölfe erlegt. Acht davon sind bereits tot, drei davon wurden durch den Kanton Graubünden im Calanda-Rudel erlegt. Zusätzlich wurde im Frühling ein kranker Wolf geschossen.
Im Kanton Schwyz wurde ein Jungwolf erlegt. Für drei weitere Jungtiere im Wägital gilt die Abschussverfügung noch bis Ende Januar.
Unterdessen ist die Bündner Hochjagd 2026 beendet. Die Abschüsse bei Gämsen und Rehen entsprachen den Erwartungen. Viele Hirsche hätten sich in höheren Lagen oder Wildschutzgebieten aufgehalten.
Kurz zusammengefasst
- Im September wurden in Graubünden 17 Wölfe erlegt, sieben durch Jäger und zehn durch Wildhüter
- In 18 Bündner Wolfsrudeln wurde Nachwuchs festgestellt; bis Ende Januar sollen 61 Wölfe geschossen werden
- Auch andere Kantone meldeten Abschüsse, darunter Schwyz mit einem Jungwolf im Wägital
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