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Israel und Deutschland erinnern an die Opfer des 7. Oktober

Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff gedachten Menschen in Israel und Deutschland der Opfer. Israels Botschafter Ron Prosor forderte in Berlin konkrete Maßnahmen gegen den stark gestiegenen Antisemitismus.

Israel und Deutschland erinnern an die Opfer des 7. Oktober
SymbolbildFoto: PublicDomainPictures · Pixabay
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Drei Jahre nach dem Angriff der Hamas haben Menschen in Israel und Deutschland der Opfer gedacht. Bei der zentralen Gedenkfeier auf dem Berliner Bebelplatz bezeichnete Israels Botschafter Ron Prosor den 7. Oktober als Genozid an Juden und Israelis. Er forderte konkrete Maßnahmen gegen Antisemitismus, wie die WELT berichtete.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach von tiefem Schmerz und den Wunden, die der Angriff und die dabei verübten Taten hinterlassen hätten. Vor drei Jahren hatten die Angreifer israelische Orte und Armeestützpunkte nahe dem Gazastreifen attackiert. Dabei wurden etwa 1200 Menschen getötet und rund 250 Geiseln verschleppt. Einige Geiseln kamen später frei, viele starben.

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Für den Abend war in Tel Aviv eine Veranstaltung geplant, zu der Zehntausende erwartet wurden.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, alle Politiker in Deutschland trügen Verantwortung für die Bekämpfung des Antisemitismus. Antisemiten dürften nie wieder an die Macht kommen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier prangerte in sozialen Medien antisemitische Hetze an, die in unerträglicher Weise aufgeflammt sei.

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) erklärte, jeder müsse Antisemiten im Alltag entgegentreten – vor der Haustür, am Arbeitsplatz und in der Freizeit.

Für den Abend war in der Berliner Gedächtniskirche ein interreligiöser Gedenkgottesdienst geplant. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, die Europäische Union sei bereit, dazu beizutragen, aus dem brüchigen Waffenstillstand einen dauerhaften Frieden auf Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung zu machen.

Kurz zusammengefasst

  • In Israel und Deutschland gedachten Menschen drei Jahre nach dem Hamas-Angriff der Opfer des 7. Oktober
  • Israels Botschafter Ron Prosor bezeichnete den 7. Oktober als Genozid und forderte Maßnahmen gegen Antisemitismus
  • Ursula von der Leyen setzte sich für dauerhaften Frieden auf Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung ein
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