Steigende Anleiherenditen und ein zeitweise über 100 Dollar je Barrel liegender Ölpreis haben die US-Aktienmärkte am Mittwoch belastet. Der Dow-Jones-Index verlor 0,7 Prozent und schloss bei 51.180 Punkten.
Damit endeten die jüngsten Gewinnserien der drei großen US-Indizes. S&P 500 und Nasdaq hatten am Vortag noch Rekordstände erreicht. Thomas Martin, Portfoliomanager bei GLOBALT, sagte, das dritte Quartal solle eigentlich das schwache Quartal des Jahres sein und eine Korrektur hätte einsetzen sollen. Da dies nicht geschehen sei, freue man sich und nehme etwas Geld vom Tisch.
Die Rendite 30-jähriger Papiere erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit 24 Jahren.
Im Handelsverlauf konnten die Aktienmärkte ihre Verluste jedoch etwas verringern. Danach sanken die Ölpreise.
Die Währungshüter hatten die erste Anhebung seit Juli 2023 einstimmig beschlossen. Einige Teilnehmer hielten sie für nötig, um die Folgen der Energiepreisschocks zu begrenzen. Andere wollten damit die nachfragegetriebene Inflation bekämpfen.
Laut dem FedWatch-Tool der CME lag die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Zinserhöhung in Folge bei der Oktobersitzung bei weniger als 20 Prozent. In der Vorwoche hatte der Wert noch 37,6 Prozent betragen. Martin erklärte, der Markt erwarte für Oktober eine Zinspause, rechne grundsätzlich aber mit weiteren Zinserhöhungen.
Die Indizes der Immobilienbranche und der Hausbauer fielen um 2,3 beziehungsweise 2,9 Prozent.
Kurz zusammengefasst
- Steigende Anleiherenditen und ein zeitweise über 100 Dollar teurer Ölpreis belasteten die US-Aktienmärkte
- Der Dow Jones verlor 0,7 Prozent und schloss bei 51.180 Punkten
- Die Rendite 30-jähriger US-Anleihen erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit 24 Jahren
Kommentare (0)