Die Polizei nahm in Kreuzberg mehr als 30 Menschen fest, wie Spiegel Online berichtet. Unter ihnen war die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg.
Die überwiegend jungen Demonstranten versammelten sich am Abend auf dem Oranienplatz. Sie zeigten palästinensische Flaggen und Transparente und zogen anschließend durch Kreuzberg. Die Polizei beendete die Demonstration wegen wiederholter Verstöße gegen Auflagen und einer erheblichen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.
Nach Angaben der Polizei kam es aus dem Demonstrationszug heraus zu Straftaten gegen Polizisten, darunter Schubsen und Tritte. Vereinzelt habe es auch Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizisten gegeben.
Bei der Versammlung wurden Sprechchöre für Palästina und eine Intifada-Revolution gerufen. Nach Angaben des Tagesspiegels erklangen außerdem terrorverherrlichende Parolen. Auf einem Plakat wurde erklärt, ein Genozid rechtfertige keinen anderen. Zur Demonstration war in sozialen Medien mit dem Bild eines Bulldozers aufgerufen worden, der einen Stacheldrahtzaun durchbricht. Dazu stand die Forderung nach vollständiger Befreiung.
Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Die Demonstration sollte zum Hermannplatz in Neukölln führen.
Israel reagierte mit einer militärischen Offensive im Gazastreifen. Daraus entwickelte sich ein lang anhaltender Krieg, bei dem Zehntausende Menschen getötet wurden.
Kurz zusammengefasst
- Die Polizei nahm in Kreuzberg mehr als 30 Menschen fest, darunter die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg
- Die Polizei beendete die Demo wegen wiederholter Auflagenverstöße und erheblicher Gefährdung der öffentlichen Sicherheit
- Aus dem Zug heraus soll es Schubsen und Tritte gegen Polizisten sowie terrorverherrlichende Parolen gegeben haben
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