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Frankreich setzt kurzfristig über 3.000 Vertretungslehrer ein

Die Regierung reagiert auf die seit knapp zwei Wochen andauernden Schülerproteste. Während sie zusätzliche Lehrkräfte und Mitarbeiter ankündigt, kommt es erneut zu Ausschreitungen an Schulen und gegen die Polizei.

Frankreich setzt kurzfristig über 3.000 Vertretungslehrer einSymbolbild
Foto: Valentin Ivantsov · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Frankreich setzt über 3.000 Vertretungslehrer an 114 besonders betroffenen Gymnasien ein
  • Am Donnerstag demonstrierten 71.500 Menschen; 504 wurden festgenommen und 48 Polizisten verletzt
  • Ausschreitungen trafen Schulen, Lehrkräfte und Polizeiwachen, unter anderem durch Brandanschläge

Sie sollen an den 114 Gymnasien eingesetzt werden, an denen der Lehrermangel am dringendsten ist. Wie Spiegel Online berichtete, sollen die zusätzlichen Lehrkräfte zwischen diesem Freitag und dem kommenden Dienstag ihre Arbeit aufnehmen.

Nach den Herbstferien sollen außerdem mehr kurzfristige Vertretungen durch Lehrkräfte möglich werden, die bereits an den Schulen tätig sind. Lecornu kündigte zudem die Einstellung von mehreren Hundert zusätzlichen Mitarbeitern an. Die Regierung wolle Änderungsanträge zum Haushalt 2027 einbringen, um Vorschläge der Gymnasiasten insbesondere bei den Vertretungslehrern in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

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Inzwischen haben sich auch Studierende den Protesten angeschlossen. Für die kommenden Tage waren weitere Demonstrationen angekündigt.

Nach Angaben des Innenministeriums beteiligten sich am Donnerstag 71.500 Menschen an Demonstrationen. An Protest- und Blockadeaktionen direkt an Schulen nahmen landesweit 55.000 Menschen teil. Die meisten Demonstrationszüge und Blockaden verliefen den Angaben zufolge friedlich. Im Zusammenhang mit den Protestaktionen wurden jedoch 504 Menschen festgenommen, 48 Polizisten wurden verletzt.

Zugleich berichtete das Innenministerium von zunehmenden Ausschreitungen am Rand der Demonstrationen, die sich insbesondere gegen Lehrpersonal und Schulen richteten.

In einem Gymnasium in Poitiers wurde in der Nacht Feuer gelegt. Die Flammen griffen auf das Auto einer Lehrerin über. In Saint-Chamond erlitt der stellvertretende Schulleiter durch einen Feuerwerkskörper Verbrennungen im Gesicht.

Außerdem kam es nach Angaben des Innenministeriums zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkräfte und Polizeiwachen. In Straßburg wurde ein Polizeiauto in Brand gesetzt. Am Polizeipräsidium von La Rochelle entstand Sachschaden, während in Bordeaux ein Brandanschlag auf eine Polizeiwache verübt wurde.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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