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ICC erklärt Duterte für verhandlungsfähig

Das Gericht sieht den früheren philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte gesundheitlich in der Lage, sich gegen Vorwürfe von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verteidigen. Der Prozess soll am 30. November beginnen.

ICC erklärt Duterte für verhandlungsfähigSymbolbild
Foto: Felix-Mittermeier · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • ICC-Richter stufen Rodrigo Duterte als verhandlungsfähig ein; Experten zufolge versteht er die Beweise und kann sich mit Anwälten beraten
  • Duterte muss sich wegen Mordes und versuchten Mordes im Zusammenhang mit seinem Anti-Drogen-Krieg verantworten; er bestreitet die Vorwürfe
  • Der Prozess soll am 30. November beginnen; Dutertes Antrag auf Freilassung aus der Haft wurde abgewiesen

Der frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte ist nach Einschätzung von Richtern des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) verhandlungsfähig. Unabhängige medizinische Experten hätten festgestellt, dass der 81-Jährige die Beweise verstehen und mit seinen Anwälten über seine Verteidigung beraten könne, teilte das Gericht in Den Haag am Donnerstag mit. Darüber berichtete Al Jazeera English.

Duterte muss sich wegen Vorwürfen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit seinem sogenannten Krieg gegen Drogen verantworten. Ihm werden Mord und versuchter Mord vorgeworfen. Er bestreitet die Anschuldigungen. Im Fall einer Verurteilung drohe ihm eine Höchststrafe von lebenslanger Haft.

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Das Gericht erklärte, die Kammer sei davon überzeugt, dass Duterte seine Rechte auf ein faires Verfahren wirksam wahrnehmen könne. Seine Verteidigung hatte zuvor versucht, das Verfahren aus medizinischen Gründen stoppen zu lassen. Sie hatte geltend gemacht, ein erheblicher Gedächtnisverlust hindere ihn daran, neue Informationen aufzunehmen und sich zuverlässig an die Vergangenheit zu erinnern.

Der Prozess soll am 30. November beginnen. Duterte war von 2016 bis 2022 Präsident der Philippinen. Im März 2025 wurde er auf den Philippinen festgenommen und nach einer lang andauernden Untersuchung des ICC an dessen Sitz in Den Haag überstellt. Im vergangenen Monat erschien er erstmals persönlich vor dem Gericht. Einen Antrag auf Freilassung aus der Haft wiesen die Richter ebenfalls zurück.

Duterte habe erklärt, er habe die Polizei im Rahmen seines Vorgehens gegen den Drogenhandel lediglich angewiesen, zur Selbstverteidigung zu handeln. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm dagegen vor, dass Polizei und staatliche Einsatzgruppen Dutzende Menschen auf seine Anweisung hin getötet hätten. Als Motive nennt sie die Aussicht auf Geld oder die Angst der Beteiligten, selbst zu Zielscheiben zu werden.

Die Angaben zur Zahl der Todesopfer bei dem Vorgehen gegen Drogen während Dutertes Amtszeit reichen laut dem Bericht von mehr als 6.000 Fällen nach Angaben der nationalen Polizei bis zu 30.000 Fällen nach Einschätzung von Menschenrechtsgruppen. Während seiner Präsidentschaft habe Duterte in der Bevölkerung hohe Zustimmungswerte genossen und dadurch seine harte Anti-Drogen-Politik durchsetzen können. Er war der erste frühere asiatische Staatschef, der vom ICC festgenommen wurde. Das Gericht verfolgt unter anderem Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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