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US-Regierung nimmt neun Eliteuniversitäten wegen Auslandsprogrammen ins Visier

US-Vizepräsident J. D. Vance wirft neun Eliteuniversitäten vor, internationale Studierende und Forscher einzusetzen, um US-Löhne zu drücken. Im Zentrum steht das J-1-Visum.

US-Regierung nimmt neun Eliteuniversitäten wegen Auslandsprogrammen ins VisierSymbolbild
Foto: Jim Gip · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Trump-Regierung nimmt neun Eliteuniversitäten wegen ihrer Programme für internationale Studierende und Forscher ins Visier
  • J. D. Vance wirft den Hochschulen vor, J-1-Visa zur Senkung US-amerikanischer Löhne zu nutzen, legt dafür aber keine Belege vor
  • Das Arbeitsministerium beschuldigt China, das Visaprogramm zur Spionage in der US-Wissenschaft einzusetzen, ebenfalls ohne Belege

Die Regierung von Donald Trump nimmt neun US-Eliteuniversitäten wegen ihrer Programme für internationale Studierende und Forscher ins Visier. Vizepräsident J. D. Vance gab die Maßnahme am Donnerstag im Weißen Haus bekannt, wie El País América berichtete. Betroffen sind unter anderem Yale, Harvard und das Massachusetts Institute of Technology.

Im Mittelpunkt steht das J-1-Visum, das für Studien- und Forschungsaufenthalte in den USA beantragt wird. Vance warf den Universitäten vor, solche Visa übermäßig zu nutzen, um die Löhne US-amerikanischer Studierender und Forscher zu untergraben. Die Einrichtungen brächten Ausländer ins Land, um US-Löhne zu senken, behauptete die Regierung.

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Neben Yale, Harvard und dem Massachusetts Institute of Technology nannte Vance Stanford, Brown, die University of California in Davis, die Arizona State University, die University of Pittsburgh und das California Institute of Technology. Er sagte, 61 Prozent der Forscher, die an von der Bundesregierung finanzierten Projekten dieser neun Universitäten arbeiteten, hätten ein J-1-Visum. Der nationale Durchschnitt liege bei 38 Prozent. Belege für diese Angaben legte Vance nicht vor.

Vance unterschied zwischen ausländischen Studierenden, die den USA etwas zu bieten hätten, und jenen, die dies nicht täten. Als Beispiel für die erste Gruppe nannte er Elon Musk. Der in Südafrika geborene Unternehmer sei mit einem J-1-Visum in die USA gekommen, habe sich aber nie für die Graduiertenkurse an der Stanford University eingeschrieben, die er in seinem Antrag angegeben habe. Nach seiner Ankunft habe er illegal gearbeitet.

Als weiteres Beispiel führte Vance Lisa Su an, die Vorstandsvorsitzende des Technologieunternehmens AMD. Nach Ansicht des Vizepräsidenten würden US-Bürger die Einreise von Menschen wie Musk oder Su unterstützen, wenn diese in den USA etwas Großes aufbauen wollten. Anders sei es bei Unternehmen und akademischen Einrichtungen, die Ausländer einstellten, um ihnen weniger zu zahlen als US-Amerikanern.

Zur Unterscheidung schlug Vance zwei Fragen vor: Ob die betreffende Person eine Stelle besetze, die kein US-Arbeitnehmer übernehmen könne, und ob sie tatsächlich zur Spitzenklasse gehöre.

Anthony D’Esposito vom Arbeitsministerium sagte, Länder wie China nutzten das Visaprogramm zur Spionage in der US-Wissenschaft. Auch dafür legte er keine Belege vor. An der Pressekonferenz nahmen unter anderem Justizminister Todd Blanche und Stephen Miller teil, der stellvertretender Stabschef und Berater Trumps für Einwanderungsfragen ist.

Seit Trumps Rückkehr an die Macht hat sich seine Regierung wiederholt gegen Eliteuniversitäten gestellt. Sie beschuldigt diese Einrichtungen, eine progressive Ideologie und Antisemitismus zu fördern sowie den Frauensport durch die Teilnahme transgeschlechtlicher Athletinnen zu beeinträchtigen. Einige Universitäten hätten sich den Forderungen der Regierung gebeugt, um ihre Bundesmittel nicht zu verlieren. Harvard gehe dagegen weiterhin gerichtlich vor.

Zudem verschärfte die Regierung den Zugang zu Visa für Gruppen wie Beschäftigte der Technologiebranche und Journalisten. Die Maßnahmen gegen die neun Universitäten sind der jüngste Vorstoß dieser Art.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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