CSU-Chef Markus Söder bezeichnete die Vereinbarung als Formelkompromiss und Skandal, wie t-online berichtete.
SPD, Grüne und Linke sondieren in Berlin eine mögliche Koalition. Zum Beginn der Gespräche vereinbarten sie, antisemitische Vorfälle in ihren Reihen zu ahnden.
Söder kritisierte, SPD und Grüne wollten mit einer Partei zusammenarbeiten, in der Antisemitismus erkennbar diskutiert und geduldet werde. Die Debatte dürfe nicht mit dem vereinbarten Kompromiss beendet werden, sagte er. Zudem verwies er auf Schwierigkeiten der Linken mit klaren Strukturen bei Veranstaltungen.
Lauterbach erklärte, er hoffe, dass die rot-rot-grüne Koalition nicht zustande komme.
Beide dürften deshalb nicht als Brüder im Geiste bezeichnet werden. Seine Einschätzung sei keine Vorgabe für die Berliner SPD, betonte Lauterbach. Vor Ort könnten möglicherweise Lösungen gefunden werden, durch die er seine Meinung ändere.
Auch Brantner zeigte sich laut Bild unzufrieden. Vereinbarungen auf Papier reichten nicht aus. Von Anfang an brauche es personelle Konsequenzen, sagte die Grünen-Chefin.
Er sei wiederholt durch israelfeindliche Äußerungen aufgefallen und soll Kontakt zum Remmo-Clan gehabt haben. Koçak habe bislang lediglich seine Mitgliedschaft im Innenausschuss niedergelegt.
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