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Südkorea testet erstmals selbst entwickelte Hyperschallwaffe

Südkorea hat am Donnerstag erstmals eine im eigenen Land entwickelte Hyperschallwaffe getestet. Sie soll mindestens fünfmal so schnell wie der Schall fliegen und Raketenabwehrsystemen ausweichen können.

Südkorea testet erstmals selbst entwickelte HyperschallwaffeSymbolbild
Foto: DiceME · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Südkorea testete am 8. Oktober erstmals eine selbst entwickelte Hyperschallwaffe, die mindestens fünffache Schallgeschwindigkeit erreichen soll
  • Präsident Lee Jae Myung verfolgte den Test, bei dem der Sprengkörper nach mehreren Manövern ein Testziel traf
  • Nordkorea hatte in der Vorwoche ebenfalls eine Hyperschallrakete getestet, die nahe Japan ins Wasser fiel

Südkorea hat am Donnerstag, dem 8. Oktober, erstmals eine im eigenen Land entwickelte Hyperschallwaffe getestet. Die Waffe soll mindestens fünfmal so schnell wie der Schall fliegen und Raketenabwehrsystemen ausweichen können, berichtete CNA Asia.

Präsident Lee Jae Myung nahm an dem Test teil. Nach Angaben seines Büros erklärte er, der Versuch sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung der konventionellen Verteidigungsfähigkeiten des Landes. Der Sprengkörper habe sich in der vorgesehenen Höhe von der Trägerrakete getrennt, sei anschließend senkrecht und waagrecht manövriert und habe ein Testziel getroffen.

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Nach ihrer vollständigen Entwicklung soll die Waffe wichtige Ziele im Einsatzgebiet der koreanischen Halbinsel überraschend angreifen können. Lee sagte demnach, Südkorea müsse seine Sicherheit „durch eigene Stärke“ gewährleisten. Am selben Tag inspizierte er auch die stärkste ballistische Rakete des Landes, die Hyunmoo-5.

Nordkorea reagierte zunächst nicht auf den Test. Das Land hatte in der Vorwoche eine eigene Hyperschallrakete erprobt, die nach Angaben aus dem Artikel in Gewässern nahe Japan einschlug.

Die Spannungen zwischen beiden koreanischen Staaten haben in den vergangenen Wochen zugenommen. Im vergangenen Monat wurden drei südkoreanische Soldaten bei Minenexplosionen nahe der schwer gesicherten Grenze zwischen den beiden Ländern verletzt. Das südkoreanische Militär und das von den USA geführte Kommando der Vereinten Nationen kamen zu dem Schluss, dass Nordkorea die Minen verlegt habe. Pjöngjang wies die Verantwortung zurück und verspottete die Forderungen Südkoreas nach einer Entschuldigung.

Nordkorea hat seine Aktivitäten bei Waffentests verstärkt, während Staatschef Kim Jong Un sein militärisches Atomprogramm ausbaut und gegenüber Seoul einen härteren Kurs verfolgt. Kim wies bislang auch Aufrufe von US-Präsident Donald Trump zurück, die 2019 abgebrochenen Gespräche wiederaufzunehmen. Seine Regierung fordere von Washington, die „feindselige“ Politik gegenüber Pjöngjang aufzugeben und die Forderung nach einer Denuklearisierung als Voraussetzung für Gespräche fallen zu lassen.

Für Lee, der einen Austausch mit Nordkorea befürwortet und seine Wortwahl gegenüber dem Nachbarland gemäßigt hat, seien die Spannungen ein Rückschlag. Zugleich habe er für eine Stärkung der konventionellen Verteidigung Südkoreas und eine geringere Abhängigkeit von den USA geworben.

Bei seinem jüngsten Waffentest am 3. Oktober hatte Nordkorea nach eigener Darstellung eine Hyperschallrakete mittlerer Reichweite gestartet, die mehr als 1.000 Kilometer geflogen sei. Japan erklärte, sie sei außerhalb seiner ausschließlichen Wirtschaftszone ins Wasser gefallen. Südkorea registrierte eine Flugstrecke von mehr als 700 Kilometern, während das japanische Verteidigungsministerium sie auf etwa 680 Kilometer einschätzte. Kim Yo Jong sagte, die unterschiedlichen Angaben der beiden US-Verbündeten zeigten, dass sie eine solche Rakete während des Flugs nicht richtig verfolgen und deshalb auch nicht abfangen könnten.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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