Österreichs Unternehmen haben ihre Reife beim Einsatz Künstlicher Intelligenz gesteigert. Die Salzburger Nachrichten berichteten zugleich, sieben von zehn Betrieben fehle eine konkrete Erfolgsmessung.
In dieser Kategorie bestehen wiederholbare Strukturen, während Unternehmen mit weniger als zehn Punkten noch als „Experimenter“ gelten. Internationale Vorreiter kommen laut Studie auf rund 61 Punkte.
Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Dimension Strategie. Bei der konkreten Berechnung der Wirtschaftlichkeit vor dem Einsatz gebe es jedoch Nachholbedarf.
Rund der Hälfte der Unternehmen fehle eine Methode, um den erwarteten Nutzen vorab zu berechnen. 70 Prozent hätten nach der Einführung Schwierigkeiten bei der Leistungsmessung. Ebenfalls 70 Prozent gaben an, ihren monatlichen Token-Verbrauch nicht zu kennen. Tokens dienen bei generativer KI als Abrechnungseinheit für Text- und Datenmengen.
Unternehmen müssten den Nutzen vorab quantifizieren, laufend messen, wenige klar priorisierte Anwendungsfälle festlegen, den Token-Verbrauch steuern und eindeutige Verantwortlichkeiten schaffen.
Die KI-Reife entwickelt sich laut Studie zunehmend auseinander. 60 Prozent der Betriebe erreichten mindestens das Niveau der „Scaler“, während 40 Prozent noch in frühen Testphasen seien. Der Abstand zwischen Vorreitern und Nachzüglern wuchs von 37 auf 41 Punkte. Technologie und Medien lagen mit 49 Punkten an der Spitze, gefolgt von Finanzinstituten mit 45 Punkten. Der Maschinenbau kam auf 29 Punkte.
Am schwächsten schnitt die Dimension Talent ab. Ausländische Tochtergesellschaften kamen auf 43 Punkte und lagen damit vor heimischen Firmen mit 35 Punkten.
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