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Friedli könnte Westschweiz den zweiten Bundesratssitz kosten

Bei der Nachfolge von Guy Parmelin zeichnet sich ein mögliches Duell zwischen Esther Friedli aus St. Gallen und Céline Amaudruz aus Genf ab. Eine Wahl Friedlis würde die Westschweiz auf einen Sitz im Bundesrat reduzieren.

Friedli könnte Westschweiz den zweiten Bundesratssitz kostenSymbolbild
Foto: dimitrisvetsikas1969 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Ersatzwahl für Guy Parmelin könnten Céline Amaudruz und Esther Friedli gegeneinander antreten
  • Esther Friedli will vorerst nicht sagen, ob sie kandidiert; die SVP plant ihre Nomination für den 21. Oktober
  • Mit Friedli hätte St. Gallen neben Karin Keller-Sutter zwei Bundesratssitze – erstmals ein mittelgrosser Kanton

Bei der Ersatzwahl für den zurücktretenden Bundesrat Guy Parmelin könnte es zu einem Duell zwischen der Genferin Céline Amaudruz und der St. Gallerin Esther Friedli kommen. Sollte Friedli gewählt werden, hätte die Westschweiz nur noch einen Sitz im Bundesrat, berichtete SRF News Schweiz.

Friedli wollte am Donnerstag bei der Eröffnung der Olma in St. Gallen nicht sagen, ob sie kandidieren werde. Heute äußere sie sich nicht zu dieser Frage, erklärte die SVP-Ständerätin. Im Vordergrund stehe die Eröffnung der Landwirtschaftsmesse, auf der sie gemeinsam mit ihrem Mann Toni Brunner eine Beiz betreibt.

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Der St. Galler SVP-Präsident und Nationalrat Walter Gartmann sagte, Friedli sei mit ihm und der Kantonalpartei im Gespräch. Die Partei lasse ihr jedoch Zeit. Die Nomination sei für den 21. Oktober vorgesehen.

Eine Wahl Friedlis würde zu einer Doppelvertretung des Kantons St. Gallen führen, da auch FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter aus dem Kanton kommt. Bisher hätten nur die beiden großen Kantone Bern und Zürich zwei Mitglieder im Bundesrat gestellt. Eine Doppelvertretung eines mittelgroßen Kantons habe es bislang nicht gegeben.

In der Westschweiz gilt sie als chancenreichste SVP-Vertreterin für den Bundesrat. Seit 1970 ist die Romandie laut dem Bericht durchgehend mit zwei Mitgliedern in der Landesregierung vertreten.

Der Koordinator der Westschweizer SVP, Kevin Grangier, fordert, dass dies so bleibt.

Vatter hält die Sprachenfrage für wichtiger als die Zugehörigkeit zu einem einzelnen Kanton. Die Mobilität habe zugenommen, während die Identifikation mit dem jeweiligen Kanton eher abgenommen habe.

Nach Einschätzung des SRF-Bundeshausredaktors Andy Müller vertreten viele deutschschweizerische Parlamentsmitglieder die Ansicht, dass sich die Vertretung der Westschweiz auch bei einem späteren Rücktritt des Tessiner FDP-Bundesrats Ignazio Cassis sichern ließe. Es werde damit gerechnet, dass Cassis nach seinem Präsidialjahr 2027 zurücktrete und durch eine Person aus der Westschweiz ersetzt werde.

Der FDP passe dieses Szenario jedoch nicht vollständig. Die Partei habe die SVP bereits in der vergangenen Woche aufgefordert, auch Kandidaturen aus der Westschweiz auf ihr Bundesratsticket zu setzen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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