Porsche hat in den ersten neun Monaten weltweit 178.532 Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie Zeit Online berichtete. Als Gründe nannte der Sportwagenbauer die schwierige Lage in China und Nordamerika.
In China sank der Absatz um 33 Prozent auf 21.493 Fahrzeuge. Wegen der Immobilienkrise im Land sitze das Geld bei wohlhabenden Chinesen nicht mehr so locker, heißt es in dem Bericht. Porsche teilte mit, das Unternehmen setze auf die langfristige Entwicklung der Marke und nicht auf kurzfristige Volumenziele.
In Nordamerika lieferte Porsche 56.088 Autos aus, 13 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Beide Modelle werde es künftig nur noch mit Elektroantrieb geben.
In Deutschland sank der Absatz um 7 Prozent auf 20.954 Autos. In den Übersee- und Wachstumsmärkten wurden knapp ein Fünftel weniger Fahrzeuge verkauft.
Bei den Modellreihen blieb der Cayenne mit 59.586 Fahrzeugen das meistverkaufte Modell. Sein Absatz sank um 2 Prozent.
Vom Macan setzte Porsche 51.025 Fahrzeuge ab, 21 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 23.029 Einheiten auf die Elektrovariante und 27.996 auf die Version mit Verbrennungsmotor. Das Modell mit Verbrennungsmotor läuft seit Sommer 2026 nicht mehr vom Band.
Der neue Vorstandschef Michael Leiters baut Porsche derzeit um. Sein Plan „Sportwagenschmiede '35“ sehe mehr Exklusivität, neue Modelle und höhere Erträge vor, aber auch Einschnitte bei Kosten, Organisation und Belegschaft. In der Porsche-Heimat sollen insgesamt rund 9.000 Stellen wegfallen. Weitere Abbauprogramme betreffen das Leipziger Werk und Tochterunternehmen.
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