Zur Auswahl stehen 287 Kandidatinnen und Kandidaten, darunter 208 Personen und 79 Organisationen. Die Süddeutsche Zeitung kündigte an, die Bekanntgabe im Livestream zu zeigen.
US-Präsident Donald Trump soll erneut zu den Nominierten gehören. Dass er den Preis erhält, dürfte jedoch nach Einschätzung des Berichts ebenso unwahrscheinlich sein wie im vergangenen Jahr. Sie widmete den Preis Trump und schenkte ihm ihre Medaille. Nach den Regeln des Nobelkomitees kann sie die Auszeichnung jedoch nicht offiziell weitergeben.
Experten rechnen damit, dass die Jury einen neuen Skandal vermeiden und sich auf weniger umstrittene Kandidaten einigen werde. Haakon Gjerløw, der Leiter des Osloer Friedensforschungsinstituts Prio, sagte, die Welt müsse vor allem an die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit erinnert werden. Die zahlreichen Konflikte führten dazu, dass man sich der Folgen des Krieges und dessen bewusst werde, was bei einem Verlust internationaler Zusammenarbeit verloren gehe.
Dabei handelt es sich um lokale Netzwerke, die seit Beginn des Krieges Lebensmittel, medizinische Versorgung und Notunterkünfte organisieren.
Das ist eine Million Kronen mehr als im Vorjahr und entspricht umgerechnet etwas mehr als einer Million Euro.
Die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie und Literatur sind seit Montag bereits vergeben. Unter den drei Medizinpreisträgern sind die deutschen Forscher Peter Hegemann und Georg Nagel. Offiziell gilt diese Auszeichnung nicht als Nobelpreis, weil sie nicht auf Alfred Nobels Testament zurückgeht.
Die Preise werden am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters, überreicht. Der Friedensnobelpreis wird als einzige der Auszeichnungen in Oslo verliehen und nicht in Stockholm.
Kommentare (0)