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BaFin verhängt 1,2 Millionen Euro Bußgeld gegen Volkswagen

Die deutsche Finanzaufsicht wirft Volkswagen einen Verstoß gegen die Ad-hoc-Publizitätspflicht vor. Der Konzern akzeptierte das Bußgeld, hält aber an seiner Rechtsauffassung fest, korrekt informiert zu haben.

BaFin verhängt 1,2 Millionen Euro Bußgeld gegen VolkswagenSymbolbild
Foto: stevepb · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die BaFin verhängte gegen Volkswagen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Veröffentlichungspflichten ein Bußgeld von 1,2 Millionen Euro
  • Volkswagen veröffentlichte eine deutlich über den Markterwartungen liegende Prognose nur in einer Pressemitteilung
  • Volkswagen akzeptierte das Bußgeld, hält aber an seiner Rechtsauffassung fest; die Aktie stieg um mehr als 10 Prozent

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat gegen die Volkswagen AG wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen Veröffentlichungspflichten ein Bußgeld von 1,2 Millionen Euro verhängt. Das teilten die BaFin und Volkswagen am Freitag mit, wie die Salzburger Nachrichten berichteten.

Nach Darstellung der Behörde habe Volkswagens Prognose für das Geschäftsjahr 2023 deutlich über den Erwartungen des Marktes gelegen. Die darin erkennbare Geschäftsentwicklung hätte das Unternehmen unverzüglich als Insiderinformation veröffentlichen müssen. Stattdessen habe Volkswagen sie lediglich in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

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Volkswagen akzeptierte das Bußgeld. Unabhängig davon vertrete die Volkswagen AG weiterhin die Rechtsauffassung, ihre Veröffentlichungspflichten eingehalten zu haben. Durch die Pressemitteilung seien sämtliche Marktteilnehmer ausreichend informiert worden.

Börsennotierte Unternehmen müssen nicht öffentliche Informationen, die den Aktienkurs erheblich beeinflussen können, unverzüglich veröffentlichen. Nach Angaben der BaFin kann dazu auch eine deutliche Abweichung von der Markterwartung bei den Geschäftszahlen gehören. Die Pflicht ist Teil der Marktmissbrauchsverordnung.

Die VW-Aktie stieg an diesem Tag um mehr als 10 Prozent.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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