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Hurrikan Isaias erreicht Kategorie drei und zieht zur US-Golfküste

Isaias hat sich zu einem Hurrikan der Kategorie drei verstärkt. Für Florida, Alabama und Mississippi gelten Notstandsmaßnahmen.

Hurrikan Isaias erreicht Kategorie drei und zieht zur US-GolfküsteSymbolbild
Foto: WikiImages · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Hurrikan Isaias verstärkte sich auf Kategorie drei und soll am Freitagabend an der Grenze zwischen Alabama und Florida auf Land treffen
  • Für Teile von Louisiana bis Florida werden Sturmfluten bis 2,1 Meter, bis zu 380 Millimeter Regen und Tornados erwartet
  • Alabama, Florida und Mississippi verhängten Notstände; in Florida sollen 5.000 Nationalgardisten mobilisiert werden

Hurrikan Isaias hat sich am Freitagmorgen auf Kategorie drei verstärkt und bewegt sich auf die US-Golfküste zu. In Alabama, Florida und Mississippi wurden Notstandsmaßnahmen verhängt. Der Sturm soll am Freitagabend an der Grenze zwischen Alabama und Florida auf Land treffen, wie The Guardian berichtete.

Das National Hurricane Center (NHC) meldete anhaltende Windgeschwindigkeiten von 105 Meilen pro Stunde (169 km/h). Isaias bewegte sich mit 15 Meilen pro Stunde (24 km/h) in nordnordöstliche Richtung und befand sich rund 230 Meilen (370 km) südlich der Mündung des Mississippi in Louisiana.

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Für die Küste von Südost-Louisiana bis Suwannee im Nordosten Floridas werde mit einer Sturmflut gerechnet. Auflaufendes Wasser könne bis zu 7 Fuß (2,1 Meter) erreichen, die Wellen bis zu 30 Fuß (9,1 Meter) hoch werden.

Zudem könne Isaias bis zu 15 Zoll (380 Millimeter) Regen bringen. Von Alabama über den Florida Panhandle bis ins südwestliche Georgia könnten in der Nacht auf Samstag Tornados entstehen.

Für Teile des Florida Panhandle, den Süden Alabamas und den Süden Mississippis galt eine Hurrikanwarnung. Die Noaa warnte vor zerstörerischen Hurrikanwinden und länger anhaltenden Stromausfällen. Entlang der Küste setzte am Freitagmorgen starker Regen ein, zugleich nahmen die Windgeschwindigkeiten deutlich zu. Tropische Sturmverhältnisse wurden für den frühen Nachmittag erwartet. Nach dem Auftreffen auf Land soll der Hurrikan rasch schwächer werden.

Alabamas Gouverneurin Kay Ivey ordnete am Donnerstag die sofortige Evakuierung von Personen an, die nicht auf Dauphin Island, in Gulf Shores und Orange Beach wohnen. Für die dortige Bevölkerung wurden freiwillige Evakuierungen empfohlen. In Gulf Shores kam der Verkehr auf einer Straße aus der Stadt laut in sozialen Medien veröffentlichten Videos zum Stillstand. Die Strände waren wegen doppelter roter Flaggen geschlossen.

Ivey rief für 40 Bezirke in Alabama den Notstand aus. Floridas Gouverneur Ron DeSantis verhängte ihn für 27 Bezirke. Mehrere Städte und Bezirke im Süden Mississippis taten dies ebenfalls. In Florida sollten nach Angaben von DeSantis 5.000 Soldaten der Nationalgarde mobilisiert werden. Mindestens vier Schulbezirke sagten Unterricht am Ende der Woche ab.

Die Hurrikansaison im Atlantik verlief in diesem Jahr wegen eines starken El Niño ungewöhnlich ruhig. Der erste Hurrikan der Saison bildete sich laut dem Bericht so spät wie seit dem 8. Oktober 1905 nicht mehr. Damals gab es noch keine Satellitenbeobachtung zur Verfolgung von Hurrikanen.

Öl- und Gasproduzenten stellten vor dem Sturm einen erheblichen Teil der Förderung vor der Küste im Golf ein. Diese Region steht für knapp 15 Prozent der jährlich in den USA geförderten Rohölmenge. Nach Angaben der Marine Minerals Administration waren am Donnerstag 63 Prozent der Ölförderung vorübergehend gestoppt. Dadurch wurden fast 1,3 Millionen Barrel pro Tag vom Markt genommen. Zudem wurden 121 der 371 bemannten Ölplattformen im Golf evakuiert.

Der Sturm könnte nach Einschätzung von Experten die erste große Belastungsprobe für die Federal Emergency Management Agency (Fema) nach Kürzungen und einer Umstrukturierung durch die Trump-Regierung werden. Die Regierung habe angekündigt, die Behörde abzuschaffen oder stark zu verkleinern und dadurch den Bundesstaaten mehr Verantwortung zu übertragen. Nach einem Bericht des US Government Accountability Office verließen im Haushaltsjahr 2025 mehr als 4.300 Beschäftigte die Behörde. Das entsprach 17 Prozent ihrer Belegschaft. Chris Currie vom Rechnungshof sagte, die Personalkürzungen seien nicht systematisch vorgenommen worden, um die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Fema sicherzustellen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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