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Altötting beendet PFAS-Verhandlungen mit 3M

Das Landratsamt Altötting sieht keine ausreichende Grundlage mehr für eine außergerichtliche Einigung mit 3M. Der Landkreis will die Ansprüche wegen der PFAS-Altlasten nun juristisch geltend machen.

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Foto: Tom Fisk · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Landkreis Altötting beendet die PFAS-Vergleichsverhandlungen mit 3M wegen zu großer Differenzen
  • Altötting will seine Ansprüche nun gemeinsam mit dem Freistaat Bayern gerichtlich geltend machen
  • Die PFAS-Altlasten könnten langfristig Kosten in Milliardenhöhe verursachen

Das Landratsamt Altötting hat die Vergleichsverhandlungen mit dem US-Chemiekonzern 3M über die Folgen der PFAS-Produktion beendet. Nach dem bisherigen Verlauf gebe es derzeit keine ausreichende Grundlage für eine einvernehmliche Lösung, teilte die Behörde am Freitag mit. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, will der Landkreis seine Ansprüche nun gemeinsam mit dem Freistaat juristisch geltend machen.

Monatelang hatten das Landratsamt sowie das bayerische Wirtschafts- und Umweltministerium mit 3M über den Umfang der Kostenübernahme verhandelt. Dabei geht es um die Folgen der jahrzehntelangen PFAS-Produktion im Chemiepark Gendorf bei Burgkirchen. Auf lange Sicht könnte der Streit Milliardensummen erreichen.

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Damals stellte der Hoechst-Konzern in Burgkirchen extrem langlebige und gesundheitsschädliche Fluorpolymere her, vor allem Perfluoroctansäure (PFOA). Später verkaufte 3M Dyneon an eine Schweizer Investmentfirma, die jedoch nicht die Verantwortung für die Altlasten übernahm.

Landrat Tobias Windhorst (CSU) erklärte, in den vergangenen Wochen und Monaten seien keine ausreichenden Fortschritte erzielt worden. Die Positionen lägen zu weit auseinander, es gebe massive Differenzen. Das Landratsamt bereite sich deshalb zusammen mit dem Freistaat auf ein gerichtliches Vorgehen vor.

Auch die Stadt Burghausen hatte Ende September einen solchen Schritt angekündigt. Nach einem Beschluss des Stadtrats soll sie Dyneon auf eine Million Euro verklagen. Von 3M will die Stadt zwischen 80 und 100 Millionen Euro fordern. Die Summe soll unter anderem die Lagerung und Entsorgung großer Mengen belasteten Erdreichs sowie künftige Einschränkungen als Wirtschaftsstandort ausgleichen.

In Burghausen leben knapp 20 000 Menschen. Im gesamten Landkreis ist mehr Boden belastet als in Burghausen. Eine vollständige Beseitigung des Erdreichs sei nicht möglich. Allein eine geplante Deponie für belasteten Aushub aus Bauvorhaben werde voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.

Die Planungskosten für die Deponie haben bisher die Unternehmen getragen.

Die neuen Eigentümer wollen die Produktion wieder aufnehmen und haben nach eigenen Angaben zuletzt zusätzliche Mittel in Umwelttechnik investiert.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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