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Nepals Flutopfer brauchen sechs Wochen später weiter Hilfe

Sechs Wochen nach den Überschwemmungen in Nepal kämpfen Gemeinden mit den Folgen. Mindestens 1.400 Menschen starben, fast 5.300 gelten als vermisst. UNICEF und das Rote Kreuz fordern anhaltende Unterstützung.

Nepals Flutopfer brauchen sechs Wochen später weiter HilfeSymbolbild
Foto: Juan Moccagatta · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Sechs Wochen nach den Überschwemmungen benötigen Nepals Gemeinden weiter Hilfe für den Wiederaufbau
  • Mindestens 1.400 Menschen starben, darunter 84 Kinder; fast 5.300 Menschen werden noch vermisst
  • Eine Flutwelle zerstörte Häuser, Brücken und Geschäfte; in abgelegenen Gebieten werden Hilfsgüter aus der Luft gebracht

Sechs Wochen nach den schweren Überschwemmungen in Nepal kämpfen betroffene Gemeinden weiter um den Wiederaufbau. Sie seien auf anhaltende Hilfe angewiesen, da die Erderwärmung das Risiko weiterer Katastrophen im Himalaya erhöhe, teilte UNICEF am Freitag mit, wie UN News berichtete.

Mindestens 1.400 Menschen kamen ums Leben, darunter 84 Kinder. Fast 5.300 Menschen werden noch vermisst. Ende August war ein Berg aus Gletschereis und Gestein in die Flüsse Bhotekoshi, Upper Trishuli und Narayani-Gandak gestürzt. Die dadurch ausgelöste Flut riss Brücken und Häuser mit.

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UNICEF-Sprecher James Elder berichtete aus Kathmandu von der 16-jährigen Sahara, die er bei einer von UNICEF unterstützten technischen Ausbildung getroffen habe. Ihre Mutter sei von den Fluten fortgerissen und getötet worden. Die betroffenen Orte und Dörfer sähen inzwischen teilweise wie Kriegsgebiete aus, sagte Elder.

In den abgelegensten Gebieten würden Hilfsgüter weiterhin aus der Luft gebracht, sagte Caroline Holt vom Internationalen Verband der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. In den am stärksten betroffenen Gebieten litten Familien unter unterbrochenen Märkten, höheren Transportkosten und Engpässen bei wichtigen Gütern, während Straßen und Kommunikationsverbindungen schrittweise wiederhergestellt würden.

Zu den dringend Hilfsbedürftigen gehören Shushila und ihr Mann Jivan. Eine mehr als zwei Meter hohe Flutwelle habe ihr Haus überströmt und ihre Schneiderei sowie ihren Teeladen zerstört. Die beiden seien nur mit der Kleidung entkommen, die sie getragen hätten. UNICEF habe die Familie mit Bargeld unterstützt. Das Geld hätten sie vor allem für ihre Kinder ausgegeben, unter anderem für Bücher, Schreibwaren und Kleidung.

Die Menschen benötigten mehr als Hilfe zum Überleben, sagte Holt. Sie bräuchten Sicherheit für ihre Zukunft sowie Klarheit darüber, wo sie leben, wie sie Einkommen erzielen und wann ihre Kinder in die Schule zurückkehren könnten.

Elder forderte internationale Unterstützung für besonders gefährdete Länder wie Nepal. Der Himalaya erwärme sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Nepal verursache nur 0,1 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Zusagen der Vertragsstaaten des UN-Klimaübereinkommens zur Bewältigung klimabedingter Verluste und Schäden müssten deshalb schnell bei den betroffenen Familien ankommen, sagte Elder vor dem UN-Klimagipfel COP31 vom 9. bis 20. November im türkischen Antalya.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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