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UN meldet fast vier Millionen Vertriebene im zentralen Sahel

Nach Angaben des UNHCR mussten in Burkina Faso, Mali und Niger fast vier Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Die Organisation warnt vor anhaltender Gewalt, klimabedingten Krisen und fehlenden Hilfsgeldern.

UN meldet fast vier Millionen Vertriebene im zentralen SahelSymbolbild
Foto: Doruk Aksel Anıl · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • In Burkina Faso, Mali und Niger wurden fast vier Millionen Menschen vertrieben, darunter 818.000 Flüchtlinge und Asylsuchende
  • Angriffe auf Zivilisten, klimabedingte Belastungen und fehlende humanitäre Mittel verschärfen die Vertreibungskrise
  • Die Krise erreicht Benin, die Elfenbeinküste, Ghana und Togo; das UNHCR erhielt im September nur 27 Prozent der benötigten Mittel

Die Vereinten Nationen haben am Freitag vor einer Vertreibungskrise im zentralen Sahel gewarnt. Fast vier Millionen Menschen seien in Burkina Faso, Mali und Niger zur Flucht gezwungen worden, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit, wie Arab News berichtete.

Die Zahl sei mehr als doppelt so hoch wie vor sechs Jahren. Unter den Vertriebenen seien 818.000 Flüchtlinge und Asylsuchende. Im Jahr 2020 habe das UNHCR in der Region mehr als 1,7 Millionen Binnenvertriebene und 365.000 Flüchtlinge gezählt.

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Die Krise werde durch anhaltende Angriffe auf die Zivilbevölkerung, klimabedingte Belastungen und erhebliche Lücken bei der humanitären Finanzierung verschärft, erklärte das UNHCR.

Die internationale Aufmerksamkeit nehme bedauerlicherweise ab, sagte Gnon-Konde nach einem Besuch in der Region in Genf. Die Instabilität erhöhe zudem den Druck auf die Asylsysteme, während die betroffenen Länder mit schwachen öffentlichen Dienstleistungen zu kämpfen hätten.

In Mali stammten die meisten Flüchtlinge aus dem benachbarten Burkina Faso. In Koro in der zentralen Region Bandiagara nahe der Grenze zu Burkina Faso hätten im Juli rund 86.000 Menschen aus Burkina Faso Zuflucht gesucht, darunter mehr als 14.000 Kinder. Nach mehreren jüngsten Fluchtbewegungen sei die Zahl der Flüchtlinge dort nahezu so hoch wie die der örtlichen Aufnahmegemeinschaft. Dadurch gerieten Land- und Wasserressourcen zusätzlich unter Druck, während die Gesundheitsdienste überlastet würden.

Nach Angaben des UNHCR breite sich die Krise zunehmend über den zentralen Sahel hinaus aus. Hunderttausende Menschen seien in Küstenstaaten Westafrikas vertrieben worden, darunter Benin, die Elfenbeinküste, Ghana und Togo.

Das UNHCR verfügt nach eigenen Angaben nicht über ausreichende Mittel. Im September habe die Organisation geschätzt, lediglich 27 Prozent der für ihre Arbeit im Sahel erforderlichen Finanzierung erhalten zu haben.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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