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DLH plant Datacenter mit bis zu 100 MW in Villach

In Federaun bei Villach soll bis spätestens 2030 ein Datacenter auf sechs Hektar entstehen. DLH Austria sucht noch Investoren und Betreiber für das Projekt.

DLH plant Datacenter mit bis zu 100 MW in VillachSymbolbild
Foto: panumas nikhomkhai · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • In Villach-Federaun soll bis spätestens 2030 ein Datacenter mit bis zu 100 MW auf sechs Hektar entstehen
  • DLH sucht noch Investoren und Betreiber; eine belastbare Kostenschätzung und Absichtserklärung gibt es bisher nicht
  • Die Server-Abwärme soll für Villachs Fernwärme und Gewächshäuser genutzt werden

In Villach-Federaun soll bis Ende 2029 oder spätestens 2030 ein Datacenter mit bis zu 100 MW Leistung entstehen.

Das Rechenzentrum soll auf sechs Hektar Fläche gebaut werden. Das Grundstück ist bereits für einen Industriebetrieb gewidmet. Zur Auswahl hätten außerdem Standorte vor Wien und im Burgenland gestanden.

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Der Standort sei intensiv auf Gefahrenpotenziale geprüft und positiv beurteilt worden, sagte Vogt. Ein Thema sei der Hochwasserschutz. Wegen der Technologie-Kompetenz am Halbleiterstandort Villach gebe es potenzielle Arbeitskräfte und notwendige Subunternehmen.

Wer das Datacenter finanzieren und betreiben soll, steht noch nicht fest. DLH Austria suche intensiv nach Investoren und habe zuletzt auf der Immobilien-Fachmesse Expo Real in München Gespräche geführt. Das Unternehmen wolle und werde das Projekt nicht allein finanzieren. Auch den Betrieb wolle DLH nicht selbst übernehmen, da dies nicht dem Unternehmensziel entspreche.

Eine belastbare Kostenschätzung liege deshalb noch nicht vor, sagte Vogt. Der Villacher Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) hatte von mindestens 500 Millionen Euro gesprochen. Vogt erklärte, ein Datacenter dieser Größe sei nicht günstig, es wäre aber verfrüht, Zahlen zu nennen. Interesse möglicher Geldgeber und Betreiber sei vorhanden. Es seien bereits viele Gespräche geführt worden, und er sei sehr optimistisch. Eine Absichtserklärung gebe es noch nicht.

Vogt sagte, DLH wolle kein Hyperscale-Rechenzentrum wie jenes von Google in Kronstorf bauen. Künstliche Intelligenz lasse sich bei einem solchen Projekt aber nicht vollständig ausschließen. Ein Datacenter müsse größer gedacht werden. Villach sei in Europa als Standort nicht die prominenteste Gegend, befinde sich für Datacenter aber in der zweiten Reihe.

Die Abwärme der Server soll für die Fernwärme in Villach und für Gewächshäuser genutzt werden. Für die Strominfrastruktur habe DLH der Kelag bereits einen Planungsauftrag erteilt. Der Landesenergieversorger teilte mit, die Betriebsansiedlung befinde sich in der Planungs- und Prüfungsphase. Die Stromversorgung von Betrieben dieser Größenordnung erfolge nicht ausschließlich aus regionalen Erzeugungsanlagen.

Vogt bezeichnete das Vorhaben als Projekt, das sich von einer Vision zu einer Mission entwickelt habe. DLH habe sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und arbeite daran.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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