InstaNews Die Zeitung
Blaulicht

Neue Auseinandersetzung in Gefängnis von Mazatlán fordert zwei Tote

Weniger als 24 Stunden nach einem Aufstand mit zehn Toten sind im Gefängnis El Castillo in Mazatlán zwei weitere Häftlinge gestorben. Die Staatsanwaltschaft von Sinaloa untersucht den neuen Vorfall.

Neue Auseinandersetzung in Gefängnis von Mazatlán fordert zwei ToteSymbolbild
Foto: VIVIANE6276 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer neuen Auseinandersetzung im Gefängnis El Castillo starben zwei Häftlinge an Stichverletzungen
  • Die Zahl der Toten stieg damit auf zwölf; bei den Vorfällen wurden zudem 17 Menschen verletzt
  • Die Staatsanwaltschaft untersucht den Auslöser der Gewalt und wie die verwendeten Waffen ins Gefängnis gelangten

Bei einer neuen Auseinandersetzung im Gefängnis El Castillo in Mazatlán im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa sind am Freitag zwei weitere Häftlinge gestorben. Der Vorfall ereignete sich weniger als 24 Stunden nach einem Aufstand, bei dem neun Gefangene und ein zweijähriges Besucherkind ums Leben gekommen waren. Das berichtete El País América.

Die beiden neuen Opfer seien an Verletzungen durch Stichwaffen gestorben, sagte die Staatsanwältin von Sinaloa, Graciela Domínguez Nava, vor Medienvertretern. Eine Bestätigung, dass der Vorfall mit dem Aufstand vom Vortag zusammenhänge, liege bislang nicht vor. Die Ermittler arbeiteten jedoch weiter im Gefängnis.

Co-Pilot soll Flydubai-Flugzeug in Tel Aviv zum Absturz bringen haben wollen
Auch interessantCo-Pilot soll Flydubai-Flugzeug in Tel Aviv zum Absturz bringen haben wollen

Damit stieg die Zahl der Toten in der Haftanstalt auf zwölf. Zusätzlich wurden bei dem Geschehen vom Donnerstag 17 Menschen verletzt. Die Familien hätten die beiden neuen Toten noch nicht formell identifiziert. Obduktionen seien jedoch vorgenommen worden; die Leichname sollten im Laufe des Freitags an die Angehörigen übergeben werden.

Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Sinaloa nahm die neue Auseinandersetzung in ihre Ermittlungen auf. Dabei soll geklärt werden, was die Gewalt ausgelöst habe und wie die bei den Vorfällen verwendeten Waffen in das Gefängnis gelangt seien.

Eine interinstitutionelle Gruppe habe die Auseinandersetzung unter Kontrolle gebracht, teilte das Sekretariat für öffentliche Sicherheit von Sinaloa mit. Die übrigen Gefangenen sowie das operative und administrative Personal seien sicher. Behörden seien innerhalb und außerhalb des Gefängnisses präsent, um Ordnung und Sicherheit aufrechtzuerhalten. Mitarbeiter des Sozialdienstes sollten die Angehörigen der Opfer informieren.

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, das Sicherheitskabinett unterstütze den Einsatz rund um das Gefängnis. Der Auslöser des Aufstands solle untersucht werden. Ihr Team arbeite außerdem mit der kommissarischen Gouverneurin von Sinaloa, Graciela Domínguez Nava, zusammen, um das Gefängnissystem des Bundesstaates zu stärken. Domínguez Nava sei seit etwa anderthalb Monaten im Amt.

Das Gefängnis El Castillo gehört nach Angaben aus dem monatlichen statistischen Bericht zum Strafvollzug zu den wenigen Haftanstalten des nationalen Systems, die nicht von Überbelegung betroffen seien. Im zuletzt verfügbaren Bericht für August hatte die Einrichtung demnach Platz für 1.862 Gefangene und war mit 1.406 Insassen zu 75 Prozent ausgelastet.

Im nationalen Diagnosbericht zur Gefängnisaufsicht 2025 erhielt die Haftanstalt nach Angaben des Nationalen Menschenrechtszentrums 5,25 von zehn Punkten. Als Mängel nennt der Bericht unter anderem zu wenig Sicherheits- und Aufsichtspersonal, unzureichende Ausbildung, fehlende Regelungen für den Betrieb, illegale Aktivitäten, schlechte hygienische Bedingungen, eine unzureichende Trennung von Männern und Frauen sowie fehlende Maßnahmen zur Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.