Oktober) nach einem Erdbeben in Panama vor einem möglichen Tsunami an Guatemalas Pazifikküste gewarnt. Um 14.00 Uhr hob die Behörde den Alarm wieder auf, berichtete Prensa Libre Guatemala.
Nach vorläufigen Angaben erreichte das Beben eine Stärke von 7,6 und ereignete sich in 33 Kilometern Tiefe. Für Guatemala stufte das Insivumeh die Tsunami-Gefahr als gering ein. Möglich seien Veränderungen des Meeresspiegels von höchstens 30 Zentimetern sowie eine zunehmende Stärke des Wellengangs.
Die Behörde hatte zuvor mitgeteilt, dass Tsunami-Wellen ab 14.36 Uhr an der Pazifikküste Guatemalas eintreffen könnten.
Das Insivumeh empfahl den Institutionen des Katastrophenschutzsystems Conred, die entsprechenden internen Warnungen zu aktivieren. Conred erklärte, die Lage in den Küstengebieten zu überwachen und notwendige Vorsorgemaßnahmen zu koordinieren. Bewohner, Besucher und Küstengemeinden sollten offizielle Informationen verfolgen, sich dem Ufer nicht nähern und Anweisungen zu vorsorglichen Evakuierungen befolgen.
Das Insivumeh erklärte, ein Tsunami bestehe aus einer Reihe von Wellen, die sich außerhalb ihres Ursprungsgebiets ausbreiteten. Zwischen den Wellen könnten demnach einige Minuten bis zu einer Stunde liegen, in einzelnen Fällen auch längere Zeit. Die Wellenhöhe könne zwischen nahe gelegenen Regionen deutlich variieren; in manchen Gebieten könnten daher lediglich geringe Veränderungen des Meeresspiegels auftreten.
Das guatemaltekische Außenministerium teilte mit, die Botschaft in Panama beobachte die Lage der dort lebenden Guatemalteken. Nach vorläufigen Angaben der Behörde seien bislang keine guatemaltekischen Staatsangehörigen von dem Erdbeben betroffen. Das Ministerium hat 3.089 in Panama lebende Guatemalteken registriert und Notfallnummern für Hilfe- und Informationsanfragen eingerichtet.
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