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UN-Gesandter warnt vor Rückkehr Jemens zum offenen Krieg

Hans Grundberg bezeichnete die Lage im Jemen vor dem UN-Sicherheitsrat als „umfassenden Krieg“ und forderte politische Verhandlungen. Seit August wurden nach UN-Angaben mindestens 46 Zivilisten getötet.

UN-Gesandter warnt vor Rückkehr Jemens zum offenen KriegSymbolbild
Foto: 995645 · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • UN-Gesandter Hans Grundberg warnt, dass Jemen in einen umfassenden Krieg zurückgefallen ist
  • Seit August wurden laut UN mindestens 46 Zivilisten getötet und mehr als 130 verletzt
  • Bei zwei Huthi-Angriffen auf den Flughafen King Khalid wurden drei saudische Staatsbürger getötet

Der UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, hat vor dem UN-Sicherheitsrat erklärt, das Land sei in einen umfassenden Krieg zurückgefallen. Die Kämpfe zwischen den Huthi und den Truppen der international anerkannten Regierung dauerten an, berichtete Al Jazeera.

Grundberg sagte, Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, trügen die Hauptlast der zunehmenden Gewalt. Die anhaltende Instabilität im Nahen Osten beeinflusse die Entwicklungen im Jemen, während die Ereignisse im Jemen wiederum Auswirkungen auf die Region hätten.

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Die regionale Sicherheit, die Freiheit der Schifffahrt und der Schutz des internationalen Handels seien berechtigte Anliegen, die berücksichtigt werden müssten, sagte der Gesandte. Zugleich müsse sich das internationale Engagement am Jemen an der Lage im Land sowie an den Bedürfnissen und Vorstellungen seiner Bevölkerung orientieren.

Wenn der Krieg nicht zur dauerhaften Realität des Jemen werden solle, sei jetzt der Zeitpunkt für politische Strategien, sagte Grundberg. Er betonte, militärische Gewinne könnten die Verhandlungen nicht ersetzen, die für eine Beilegung des Konflikts nötig seien. Die Mitglieder des Sicherheitsrats sollten die Vermittlungsbemühungen gemeinsam unterstützen.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit August mindestens 46 Zivilisten getötet und mehr als 130 weitere verletzt. Kinder seien von den laufenden Kämpfen unverhältnismäßig stark betroffen.

Abdullah Ali Fadhel al-Saadi, der Vertreter der international anerkannten jemenitischen Regierung bei den Vereinten Nationen, sagte vor dem Sicherheitsrat, die Bedrohung durch die Huthi sei keine rein innerjemenitische Angelegenheit mehr. Er forderte das Gremium zu entschlossenen und praktischen Maßnahmen auf, um den Zustrom von Geld, Waffen und Technologie an die von Iran unterstützte Gruppe zu verringern und die Zusammenarbeit mit der jemenitischen Regierung zu stärken.

Al-Saadi dankte Saudi-Arabien für die Unterstützung der jemenitischen Bevölkerung und Regierung sowie für die fortgesetzte Hilfe für staatliche Institutionen und die Wirtschaft des Landes.

Unterdessen dauern Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien an. Die saudische Zivilluftfahrtbehörde teilte mit, der internationale Flughafen King Khalid nördlich von Riad sei am Donnerstag zweimal angegriffen worden. Dabei seien drei saudische Staatsbürger getötet worden.

Golfstaaten und europäische Länder verurteilten den Angriff. Das Schweizer Außenministerium bezeichnete ihn als inakzeptabel. Der saudische UN-Vertreter Abdulaziz al-Wasil forderte den Sicherheitsrat auf, die gefährliche Eskalation im Jemen zu behandeln. Riad werde nicht zulassen, dass der Jemen zu einem Ausgangspunkt für Bedrohungen der saudischen Sicherheit oder der Freiheit der Schifffahrt gemacht werde, sagte er.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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