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USA fordern von Südkorea Einhaltung der Allianzstandards

Ein ranghoher US-Vertreter erwartet von Seoul die Einhaltung gemeinsamer Standards, besonders bei Geheimdienst- und Spionageabwehrfragen. Hintergrund sind Spannungen bei der Zusammenarbeit.

USA fordern von Südkorea Einhaltung der AllianzstandardsSymbolbild
Foto: dom free · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA erwarten von Südkorea die Einhaltung von Bündnisstandards, besonders bei Geheimdienst- und Spionageabwehrfragen
  • Südkoreas Nachrichtendienst wurde auf Wunsch Washingtons von einem Juni-Treffen zu nordkoreanischen Cyberbedrohungen ausgeschlossen
  • Nach der Veröffentlichung von Informationen zu einer Urananlage schränkte Washington offenbar Seouls Zugang zu Nordkorea-Daten ein

Die USA erwarten von Südkorea, die Standards ihres seit Jahrzehnten bestehenden Bündnisses einzuhalten. Das gelte insbesondere für Fragen der Geheimdienst- und Spionageabwehr, erklärte ein ranghoher Vertreter der US-Regierung am Freitag (9. Oktober) in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber Yonhap.

Südkoreas Nationaler Nachrichtendienst hatte eingeräumt, dass er von einem trilateralen Treffen im Juni zu nordkoreanischen Cyberbedrohungen ausgeschlossen worden sei. An dem Treffen mit den USA und Japan habe die Behörde nach Berichten südkoreanischer Medien auf Wunsch Washingtons nicht teilgenommen.

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Weitere Spannungen im Geheimdienstbereich zeichneten sich nach der öffentlichen Bekanntgabe einer nordkoreanischen Urananreicherungsanlage in Kusong durch Südkoreas Vereinigungsminister Chung Dong-young im März ab. Chung habe erklärt, er habe lediglich Informationen veröffentlicht, die bereits öffentlich zugänglich gewesen seien. Die Veröffentlichung scheint Washington jedoch dazu veranlasst zu haben, den Zugang Seouls zu bestimmten Informationen über Nordkorea einzuschränken.

Auch die verzögerte Ausstellung eines US-Visums für den Abgeordneten Jung Chung-rae wurde als Zeichen belasteter Beziehungen gewertet. Jung, der früher die südkoreanische Regierungspartei Demokratische Partei geführt habe, habe die USA für eine parlamentarische Prüfung der diplomatischen Vertretungen Südkoreas besuchen wollen.

In einem Facebook-Beitrag schrieb Jung, sein US-Visum werde geprüft. Zugleich bat er darum, auf Äußerungen zu verzichten, die dem Bündnis zwischen Südkorea und den USA schaden könnten.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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