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Regierung meldet 71 Tote nach Zusammenstößen im Südsudan

In Rumbek sollen nach Angaben der geschäftsführenden Regierung 71 Menschen getötet worden sein. Die Zahl ist noch nicht endgültig bestätigt. Regierungstruppen kontrollieren die Stadt wieder.

Regierung meldet 71 Tote nach Zusammenstößen im SüdsudanSymbolbild
Foto: Hans · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Zusammenstößen in Rumbek starben laut ersten Berichten etwa 71 Menschen, darunter vier Soldaten; die Zahl ist unbestätigt
  • Eine Gruppe von außerhalb wollte Rumbek übernehmen, zog sich aber nach dem Eintreffen von Polizei und Militär zurück
  • Regierungstruppen kontrollieren Rumbek wieder, während die Regierung zu Zurückhaltung und dem Verzicht auf Vergeltung aufruft

Bei Zusammenstößen in Rumbek im südsudanesischen Bundesstaat Lakes sind nach ersten Sicherheitsberichten etwa 71 Menschen getötet worden. Darunter seien vier Soldaten, teilte die geschäftsführende Regierung mit, wie Al Jazeera English berichtete. Die genaue Zahl der Todesopfer sei noch nicht bestätigt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP berichteten Augenzeugen, eine Gruppe von außerhalb habe versucht, die Kontrolle über Rumbek zu übernehmen. Die Angreifer seien zunächst erfolgreich gewesen, hätten sich aber zurückgezogen, als Polizei und militärische Verstärkung eintraf. Zwei Zeugen zufolge verlagerte sich die Gewalt außerhalb der Stadtgrenzen.

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Regierungstruppen kontrollierten Rumbek inzwischen wieder. Die geschäftsführende Regierung verurteilte die Gewalt und forderte alle Gemeinschaften auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und Vergeltungsakte zu unterlassen, die die Spannungen weiter verschärfen könnten.

Präsident Salva Kiir hatte am 22. September die Übergangsregierung aufgelöst. Drei Monate später soll die erste Wahl des Landes seit der Unabhängigkeit im Jahr 2011 stattfinden. Kiir setzte eine geschäftsführende Regierung ein.

Mit seinem Erlass endete eine Machtteilung, die in einem Friedensabkommen von 2018 vereinbart worden war. Das Abkommen hatte einen fünfjährigen Bürgerkrieg beendet, in dem etwa 400.000 Menschen getötet worden seien. Konflikte zwischen Gemeinschaften dauern im Südsudan an.

Am 17. September wurden bei tagelangen Kämpfen in einer umstrittenen Region an der Grenze zwischen dem Südsudan und dem Sudan 26 Menschen getötet und 82 verletzt. Anfang März starben bei einem Angriff Dutzender bewaffneter Männer auf eine Stadt mindestens 169 Menschen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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