Schröder habe bei Wladimir Putin dessen Geburtstag gefeiert, während in der Ukraine durch russische Angriffe Zivilistinnen und Zivilisten stürben, sagte Brantner dem „Tagesspiegel“, wie WELT berichtet.
Brantner erklärte, ein Parteiausschlussverfahren sei 2022 gescheitert. Seitdem habe sich die Lage verschärft. Russland greife mit hybriden Angriffen inzwischen auch Deutschland an, Schröder habe daraus jedoch nichts gelernt.
Auch aus Schröders eigener Partei kam Kritik. Mit einem Diktator zu feiern, dessen Imperialismus täglich entsetzliches Leid verursache, sei durch nichts zu rechtfertigen, erklärte Heil dem „Tagesspiegel“.
SPD-Chef Lars Klingbeil nannte Schröders Besuch „inakzeptabel“.
Ralf Stegner aus der SPD verteidigte Schröder dagegen. Deshalb solle Schröder als möglicher Vermittler im Ukraine-Krieg in Betracht gezogen werden.
Der Kreml berichtete, Schröder habe am Mittwoch Putins 74. Geburtstag in Moskau gefeiert. Putin habe am Morgen aus den Medien von Schröders Anwesenheit in der russischen Hauptstadt erfahren und ihn anschließend zu sich nach Hause eingeladen. Der Kreml veröffentlichte Fotos, auf denen beide lächelnd zu sehen seien.
InstaNews hatte am 9. Oktober über die Kritik deutscher Politiker an Schröders Besuch und Stegners Verteidigung des Altbundeskanzlers berichtet.
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