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Polizei befreit 13 Kinder aus Geiselnahme in Curitiba

Ein bewaffneter Mann hielt in einem Kindergarten in Curitiba 13 Kinder fest und drohte, das Gebäude anzuzünden. Die Polizei tötete den Verdächtigen und brachte die Kinder in Sicherheit.

Polizei befreit 13 Kinder aus Geiselnahme in CuritibaSymbolbild
Foto: TechLine · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Polizei befreite 13 Kinder aus einem Kindergarten in Curitiba; mindestens ein Kind wurde verletzt
  • Der Verdächtige verteilte brennbare Flüssigkeit, drohte mit Brandstiftung und trug ein Messer sowie eine Waffenattrappe
  • Nach bis zu drei Stunden Verhandlungen griff die Polizei ein und tötete den Mann, als er Kinder schlug

Die brasilianische Polizei hat 13 Kinder aus einer Geiselnahme in einem Kindergarten in Curitiba befreit. Der Verdächtige wurde getötet, nachdem er damit gedroht hatte, das Gebäude in Brand zu setzen, wie Al Jazeera berichtet. Mindestens ein Kind wurde verletzt.

Der Mann war nach Angaben der Polizei über das Tor gesprungen, in ein Klassenzimmer eingedrungen und hatte die Kinder dort festgehalten. Er verteilte eine brennbare Flüssigkeit im Raum und hielt ein Feuerzeug in der Hand. Außerdem trug er ein Messer und eine Waffe, die sich später als Attrappe herausstellte.

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Die Verhandlungen dauerten bis zu drei Stunden. Alexandre Lopes Dias, der Kommandant der Spezialeinheit der Militärpolizei im Bundesstaat Paraná, sagte, der Mann habe die Kinder während der gesamten Gespräche um sich gehabt und eines auf dem Schoß gehalten. Als die Kinder zunehmend unruhig geworden seien und der Mann begonnen habe, sie zu schlagen, habe die Polizei eine taktische Intervention eingeleitet, erklärte Lopes Dias.

Die Polizeisprecherin Leticia Martins sagte, die Verhandlungsteams seien vor Ort gewesen, hätten aber keine andere Möglichkeit gesehen, als den Verdächtigen zu neutralisieren. Lopes Dias zufolge litt er an Schizophrenie. Seine Identität und die genaue Art, wie er getötet wurde, teilte der Polizeikommandant nicht mit.

Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil São Braz. Curitiba liegt im Süden Brasiliens und hat 1,8 Millionen Einwohner. Die Stadt befindet sich 400 Kilometer südlich von São Paulo.

Aufnahmen lokaler Medien zeigten weinende Eltern, die während der Verhandlungen vor dem Kindergarten auf Informationen warteten. Kurz nach Geräuschen, die als Blendgranaten beschrieben wurden, kamen Polizisten mit einigen der Kinder aus dem Gebäude. Lopes Dias sagte, die Einsatzkräfte seien mit einem taktischen Vorgehen und geringem Risiko für die Kinder in das Klassenzimmer gelangt.

Bürgermeister Eduardo Pimentel schrieb auf Instagram, die 13 Kinder seien am Leben und in Sicherheit. Das Rathaus von Curitiba teilte mit, dass die Kinder und die Beschäftigten des Kindergartens psychologische Unterstützung erhalten sollen.

In Brasilien hat es in den vergangenen Jahren mehrere Angriffe auf Schulen gegeben. Im April 2023 tötete ein Mann in einer Kindertagesstätte in Blumenau im Süden des Landes vier Kinder mit einer Axt.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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