InstaNews Die Zeitung
Wissenschaft

Grippewelle könnte Deutschland früher erreichen

Fachleute sehen zugleich eine niedrige Influenza-Impfquote bei Risikogruppen und empfehlen rechtzeitige Impfungen gegen Grippe, Covid und RSV.

Grippewelle könnte Deutschland früher erreichenSymbolbild
Foto: congerdesign · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Grippewelle könnte Deutschland wegen Entwicklungen in den USA und einer neuen H1N1-Mutation früher erreichen
  • Wie stark die kommende Saison ausfällt, lässt sich laut Fachleuten jedoch nicht zuverlässig vorhersagen
  • Nur 30 bis 40 Prozent der Erwachsenen und zehn Prozent der Kinder mit Grunderkrankungen sind gegen Influenza geimpft

Die Grippewelle könnte in Deutschland früher beginnen als erwartet. Darauf deuten Entwicklungen in den USA und eine neue Mutation des derzeit häufigsten H1N1-Grippevirus hin. Wie tagesschau berichtet, lässt sich die Stärke der kommenden Saison jedoch nicht zuverlässig vorhersagen.

Grippe- und Erkältungsviren wechseln mit den Jahreszeiten zwischen Nord- und Südhalbkugel. Wissenschaftler beobachten deshalb die Entwicklung saisonaler Atemwegserkrankungen in anderen Ländern, um die Lage in Deutschland einzuschätzen.

Kenia bittet Kirchen um Aufklärung über Ebola
Auch interessantKenia bittet Kirchen um Aufklärung über Ebola

US-Wissenschaftler hätten außerdem eine neue Mutation des Grippevirus-Subtyps H1N1 identifiziert. Fachleute aus Epidemiologie, Kinder- und Jugendmedizin sowie Virologie vermuten, dass die Erkältungssaison in Deutschland ähnlich wie in den vergangenen Jahren verlaufen werde.

Die aktuellen Grippeimpfstoffe böten weiterhin guten Schutz gegen die Virenstämme, die in Australien und Japan das Infektionsgeschehen bestimmt hätten, erklärte Protzer. Die vorherrschenden Stämme seien in beiden Ländern sehr unterschiedlich gewesen. Die Impfstoffe würden jedes Jahr an neue Mutationen angepasst.

Sorgen bereitet den Fachleuten die niedrige Influenza-Impfquote in Deutschland. Bei Erwachsenen mit Grunderkrankungen seien nur etwa 30 bis 40 Prozent geimpft. Bei Kindern mit Grunderkrankungen liege der Anteil bei zehn Prozent.

Gegen diese Viren gebe es keinen zugelassenen Impfstoff. Menschen mit Vorerkrankungen oder Asthma könnten sich durch Atemschutzmasken oder die Vermeidung von Kontakten schützen. Im Abwasser, unter anderem in Bayern, sei bereits ein deutlicher Anstieg der Virusmenge festzustellen. Risikogruppen sollten sich weiterhin gegen SARS-CoV-2 impfen lassen, da die Impfstoffe nach Einschätzung der Fachleute weiterhin gut wirkten.

Auch für Menschen in Einrichtungen oder mit Vorerkrankungen sei eine Immunisierung oder Auffrischung des Immunschutzes gegen beide Viruserkrankungen sinnvoll. Der Schutz gegen Atemwegsviren lasse grundsätzlich nach ein bis zwei Jahren deutlich nach. Für den vollständigen Aufbau des Impfschutzes brauche das Immunsystem etwa zwei Wochen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

Teilen:XWhatsAppFacebookTelegramLinkedInE-Mail

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste.
Bitte bleib sachlich und respektvoll. Keine Hassrede, Beleidigungen, Werbung oder rechtswidrigen Inhalte. Verstossende Kommentare werden entfernt.

Mit dem Absenden akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.