Bei einem Angriff israelischer Siedler auf palästinensische Bauern in Beita südlich von Nablus sind vier Menschen verletzt worden. Lokale Quellen berichteten Arab News, die Siedler hätten die Bauern in den Gebieten Jabal Qamas und Al-Dhahr südöstlich der Stadt angegriffen und geschlagen. Die Verletzten seien zur medizinischen Behandlung gebracht worden.
Im Dorf Al-Mughayyir nordöstlich von Ramallah hätten Siedler nach Angaben des Vorsitzenden des Dorfrats, Amin Abu Alia, Schafe auf palästinensisches Agrarland getrieben, Olivenernten gestohlen und mehrere Bäume beschädigt. Israelische Besatzungskräfte hätten zugleich den westlichen Dorfeingang stundenlang geschlossen und Bewohner daran gehindert, das Dorf zu betreten oder zu verlassen, sagte Abu Alia.
Der westliche Zugang sei derzeit die einzige verfügbare Zufahrtsroute. Der östliche Eingang ist demnach seit mehr als drei Jahren geschlossen.
Auch in Qaffin nördlich von Tulkarm sollen Siedler palästinensische Bauern angegriffen haben. Lokale Quellen berichteten, die Angreifer hätten in der Gegend Dhahr Al-Abed Olivenernten und Ernteausrüstung gestohlen sowie drei Bauern an einen unbekannten Ort verschleppt.
Die Kommission für Mauer- und Siedlungswiderstand teilte mit, seit Samstagmorgen seien in den Gouvernements Ramallah und Al-Bireh, Nablus, Qalqilia, Hebron und Jericho mindestens zwölf Angriffe von Siedlern dokumentiert worden.
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