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Gazabewohner sehen ein Jahr nach Waffenruhe keine Verbesserung

Ein Jahr nach der von den USA vermittelten Waffenruhe berichten Vertriebene im Gazastreifen weiter von Luftangriffen, Not und fehlendem Zugang zu Wasser und Nahrung. Der Wiederaufbau hat laut CNA World nicht begonnen.

Gazabewohner sehen ein Jahr nach Waffenruhe keine VerbesserungSymbolbild
Foto: Ömer Furkan Yakar · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Jahr nach der Waffenruhe dauern Luftangriffe an; Israel kontrolliert laut Bericht rund 70 Prozent des Gazastreifens
  • Der geplante Wiederaufbau hat nicht begonnen; viele der über zwei Millionen Bewohner leben weiter in Zelten oder Notunterkünften
  • Die zweite Abkommensphase stockt: Hamas behält die Sicherheitskontrolle, während Israel nur begrenzte Hilfsgüter einlässt

Ein Jahr nach der Ankündigung einer von den USA vermittelten Waffenruhe im Gazastreifen sehen viele Bewohner keine Verbesserung ihrer Lage. Israel habe die Intensität der Angriffe zwar verringert, setze die Luftangriffe aber fort und kontrolliere inzwischen rund 70 Prozent des Gazastreifens, berichtete CNA World.

Der im Waffenruheplan vorgesehene Wiederaufbau des schwer zerstörten Gebiets habe bislang nicht begonnen. Fatima Awkal, die in einem Vertriebenenlager in Gaza-Stadt lebt, sagte der AFP, nichts habe sich zum Besseren verändert. Weiter würden Menschen getötet und verletzt, der Beschuss dauere an, und das ständige Summen der Drohnen lasse ihnen keinen Moment Ruhe.

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In Gaza-Stadt stehen weiße Zelte entlang freigeräumter Wege zwischen den Trümmern zerstörter Häuser. An noch stehenden Gebäuden sind aus der Entfernung zerborstene Fenster zu sehen. Ahmed Jonaid, ein weiterer Vertriebener, habe nach der Waffenruhe auf eine Rückkehr in sein Zuhause gehofft.

Fast alle der mehr als zwei Millionen Einwohner des Gazastreifens seien während des Krieges mindestens einmal vertrieben worden. Der Krieg hatte mit dem beispiellosen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 begonnen. Nach Angaben der UN waren bis Mitte 2026 insgesamt 82 Prozent der noch stehenden Gebäude im Gazastreifen beschädigt oder zerstört. Viele Menschen lebten deshalb weiterhin in Zelten oder provisorischen Unterkünften. Überbelegung und mangelnde Hygiene hätten zu Krankheitsausbrüchen geführt.

Ahmed Shawan, Arzt in einem Krankenhaus in Chan Junis im Süden des Gazastreifens, sagte, die Waffenruhe sei vor Ort noch nicht spürbar. Ein Jahr nach ihrer Verkündung existiere sie nur auf dem Papier.

Die zweite Phase des Abkommens sollte einen politischen Übergang weg von der Herrschaft der islamistischen Bewegung Hamas umfassen. Ali Shaath wurde dem Bericht zufolge zum Leiter eines neuen Nationalen Komitees für die Verwaltung Gazas ernannt. Die Hamas behalte jedoch faktisch die Kontrolle über die Sicherheitsstrukturen, während Shaath öffentlich kaum in Erscheinung trete.

Die Truppe habe ihren Einsatz im Gazastreifen jedoch noch nicht aufgenommen.

Israel kontrolliert laut dem Bericht alle Übergänge in das Gebiet und lässt weiterhin nur begrenzte Mengen an Hilfsgütern ein. Ismail Hamouda, ein 47-jähriger Vater, der aus Dschabaliya im Norden nach Gaza-Stadt vertrieben worden sei, nannte Trinkwasser, Lebensmittel und finanzielle Unterstützung als Dinge, die weiterhin fehlten. Nach einem Jahr Waffenruhe hätten die Menschen in den Lagern auf eine Verbesserung gehofft. Stattdessen verschlechtere sich die Lage allmählich, und sie seien weiterhin vertrieben.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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