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Strauf legt Vorstandsposten nach Karte mit ausländischen Gebieten nieder

Luca Maurice Strauf veröffentlichte am 3. Oktober eine Karte mit deutschen und ausländischen Gebieten. Danach legte der AfD-Nachwuchspolitiker sein Amt im Bundesvorstand der „Generation Deutschland“ nieder.

Strauf legt Vorstandsposten nach Karte mit ausländischen Gebieten niederSymbolbild
Foto: Nothing Ahead · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Strauf veröffentlichte auf X eine später gelöschte Karte mit markierten Gebieten in Österreich, Polen, Rumänien, der Schweiz und Frankreich
  • Die GD erklärte, die Karte widerspreche ihrer Geschichtspolitik und Realpolitik; Strauf legte sein Vorstandsamt aus persönlichen Gründen nieder
  • Frankreichs Regionalpräsident Franck Leroy nannte den Beitrag empörend, schockierend und besorgniserregend

Oktober auf der Plattform X eine Karte veröffentlicht, auf der neben Deutschland auch Gebiete in anderen Ländern eingefärbt waren. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, löschte Strauf den Post später.

Auf der Karte waren unter anderem Österreich, Gebiete in Polen und Rumänien sowie Teile der Schweiz markiert. Hellblau hervorgehoben waren Teile des Elsass und Lothringens.

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Der Pressesprecher der GD, Wendelin Nepomuk Fessl, teilte der taz mit, der Beitrag entspreche weder dem Anspruch der Organisation an Geschichtspolitik noch ihrem Verständnis von Realpolitik. Der Vorgang werde in der nächsten Vorstandssitzung angesprochen. Am Wochenende gab die GD bekannt, Strauf lege sein Amt im Bundesvorstand aus persönlichen Gründen nieder.

Strauf nennt sich selbst „Helmut“, stammt aus dem Saarland und lebt in Bayern. Im Landesvorstand der GD ist er stellvertretender Vorsitzender.

Zuvor hatte Strauf in einer Rede gefordert, Deutschland müsse so lange abschieben, bis es wieder Heimat werde.

In Frankreich löste der X-Post außerhalb der Plattform nur begrenzte Reaktionen aus. Die französische Regierung äußerte sich nicht. Eine Stellungnahme gab Franck Leroy ab, der Präsident der Region Grand Est, zu der unter anderem das Elsass und Lothringen gehören. Der Politiker der Mitte-rechts-Partei Horizons sagte laut Le Figaro, der Beitrag sei angesichts der Erfahrungen der Menschen im Elsass und in Moselle empörend. Er bezeichnete ihn als schockierend und besorgniserregend und sprach von Herrschaftslust.

Auch Jean-Philippe Tanguy, Wirtschaftsverantwortlicher des rechtsextremen Rassemblement National, distanzierte sich von Straufs Positionen. Er schrieb auf X, es handle sich um abscheuliche und unerträgliche Ideen, wie er sie bereits vor einigen Jahren in einem Gespräch mit Führungskräften der AfD entsetzt gehört habe.

Die Parteien brachen miteinander, nachdem die französische Partei zu dem Schluss gekommen sei, bestimmte Positionen der AfD, darunter die Forderung nach „Remigration“, schadeten ihrer Strategie der sogenannten „Entteufelung“.

In der französischen TV-Talkshow „Quotidien“ auf TMC wurde darauf hingewiesen, dass Strauf kein Führungsmitglied der AfD sei.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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