Atomkonflikte und der böswillige Einsatz künstlicher Intelligenz, darunter die Entwicklung biologischer Waffen, könnten nach einem Bericht der Lancet-Kommission bis 2100 zum Aussterben der Menschheit führen. Die Hindustan Times World berichtete über die Veröffentlichung des Berichts durch die medizinische Fachzeitschrift.
Die Kommission habe Hunderte mögliche Bedrohungen für die Menschheit in einer Pyramide mit vier Kategorien geordnet. An ihrer Spitze stünden Risiken, die bis zum Ende des Jahrhunderts das Aussterben der Menschheit verursachen könnten. Darunter folgten große katastrophale Bedrohungen, große Risiken und Ursachen sowie eine umfassendere Landschaft weiterer Bedrohungen.
Ein Atomkonflikt könne laut dem Bericht über die unmittelbaren Opfer hinaus weitreichende Folgen haben. Dazu gehöre die Möglichkeit einer nuklearen Hungersnot. Der Missbrauch künstlicher Intelligenz könne durch ihren Einsatz bei der Entwicklung biologischer Waffen neue Gefahren schaffen.
Von den existenziellen Bedrohungen unterscheidet die Studie 15 große katastrophale Risiken mit möglichen weitreichenden Schäden für die menschliche Gesundheit und Gesellschaften. Dazu zählen Luftverschmutzung, antimikrobielle Resistenzen, Mangelernährung im Kindesalter, der Klimawandel, der Zusammenbruch der Entwicklungshilfe für die Gesundheitsversorgung, konventionelle Konflikte, hoher Alkoholkonsum, hoher Blutdruck, Einkommensungleichheit, ein niedriges Bildungsniveau, natürlich auftretende Pandemien ohne Beteiligung künstlicher Intelligenz, Fettleibigkeit, eine schlechte psychische Gesundheit, Rauchen und ungesundes Altern.
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