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IEA drängt auf weitere Dieselreserven gegen steigende Preise

IEA-Chef Fatih Birol fordert die Mitgliedstaaten auf, zusätzliche Dieselreserven zu prüfen und ausstehende Lieferungen zu beschleunigen.

IEA drängt auf weitere Dieselreserven gegen steigende PreiseSymbolbild
Foto: Vijayanarasimha · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die IEA fordert wegen steigender Dieselpreise weitere Freigaben strategischer Reserven und will Diesel dabei priorisieren
  • Von den im März beschlossenen 400 Millionen Barrel wurden laut IEA bisher 325 Millionen ausgegeben
  • Angriffe auf Raffinerien in der Ukraine und die hohe US-Auslastung verschärfen das Dieseldefizit weltweit

Die Internationale Energieagentur (IEA) drängt angesichts steigender Dieselpreise auf eine weitere Freigabe strategischer Reserven. Ihr Direktor Fatih Birol habe die Mitgliedstaaten aufgefordert zu prüfen, ob zusätzliche Dieselabgaben nötig seien, berichtete El País América.

Die Staaten sollten nach Birols Aufforderung gegebenenfalls Umfang, Zeitplan und ergänzenden Charakter der Freigaben festlegen. Länder, die ihre im März zugesagten Mengen noch nicht vollständig auf den Markt gebracht hätten, sollten zudem prüfen, ob sie die verbleibenden Lieferungen beschleunigen könnten. Dabei solle Diesel Vorrang haben.

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Im März hatte die IEA eine gemeinsame Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl und Kraftstoffen beschlossen. Nach Angaben der Agentur waren davon in der vergangenen Woche 325 Millionen Barrel ausgegeben. Rund 100 Millionen Barrel seien noch freizugeben; die IEA habe zum Verkauf auf dem Markt aufgerufen und dabei Diesel besonders priorisiert. Auch Staaten, die bereits mehr als ursprünglich zugesagt freigegeben hätten, sollten nach Birols Appell weitere Reserven prüfen.

Der Verwaltungsrat der IEA soll am 15. Oktober zusammentreten. Birol bezeichnete das Treffen als Gelegenheit, Bilanz über die bisherigen Maßnahmen zu ziehen. Die Agentur könne dabei erneut gemeinsam für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität handeln, habe er erklärt.

Die IEA verwies auf die angespannte Lage im Nahen Osten und in der Ukraine. Neue Angriffe auf zivile und Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien, darunter ein Angriff der Huthi auf den internationalen Flughafen von Riad, hätten ein Dutzend Menschen getötet und mehr als 300 verletzt. Saudi-Arabien habe im September die Östliche-Westliche-Pipeline für einige Tage schließen müssen. Der Ölpreis der Sorte Brent sei dadurch nahe an 110 Dollar gerückt.

In der Ukraine hätten Raketenangriffe einen großen Teil der russischen Erdölraffinerien außer Betrieb gesetzt. Das trage wesentlich zur Verteuerung von Diesel und Benzin bei. Zugleich arbeiteten die Raffinerien in den USA, die laut dem Bericht zum wichtigsten Lieferanten von Öl und Kraftstoffen weltweit geworden seien, an ihrer Kapazitätsgrenze.

Der Dieselmarkt leide dadurch unter einem Versorgungsdefizit. Der Preis sei seit Beginn des Krieges im Iran um 70 Prozent gestiegen. US-Präsident Donald Trump habe am Freitag eine Vereinbarung mit Wladimir Putin angekündigt, nach der Russland Tausende Barrel Diesel auf den Weltmarkt bringen solle. Die unmittelbar angekündigte Lieferung von mehr als 300.000 Tonnen Diesel an den US-amerikanischen und den globalen Markt entspreche jedoch nur zehn Prozent der täglichen russischen Produktion vor den Angriffen auf die Raffinerien.

Nach neuen ukrainischen Angriffen auf russische Infrastruktur habe Trump die Ukraine einseitig zum Ende ihrer Offensive gedrängt und erklärt, Wolodymyr Selenskyj müsse das Präsidentenamt verlassen.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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